Travemünde: Grand SPA Resort aROSA

Kategorie: Europe

Stand: September 2007


Während meiner Internetrecherche wurde ich auf dieses Haus aufmerksam. Leider
erhielt ich auf meine Bitte um einen Besichtigungstermin keine Antwort vor meiner
Abreise nach Travemünde. Jedoch wollte ich mir dieses Resort auf jeden Fall
anschauen.

Das Grand SPA Resort aROSA liegt direkt an der Ostsee und ist nur durch die
Promenade vom Strand getrennt.

Der erste Kontakt verlief recht unglücklich. Der Mitarbeiter, der wohl im Außenbereich
für die Begrüßung der eintreffenden Gäste sowie deren Fahrzeuge und Gepäck
zuständig war, wies mich, ohne sich vorzustellen, unmissverständlich darauf hin,
dass ich lediglich meinen Wagen für maximal 15 Minuten dort abstellen dürfe, da es
sich ausschließlich um eine Zone zum Be- und Entladen handele. Auch die Erklärung
meines Anliegens ließ ihn seine Meinung nicht ändern.

Daher betrat ich schon mit einem mulmigen Gefühl die Eingangshalle, in der mir
sofort Essensgerüche in die Nase stiegen.

Eine nette Mitarbeiterin bat mich um einen Moment Geduld, bis jemand gefunden
würde, der mir das Haus zeigen könnte. Eine freundliche, junge Dame kam auf mich
zu und führte mich durch das Resort.

Wir begannen unseren Rundgang auf dem Marktplatz. Dies ist ein Bereich, in dem
man sich trifft, etwas trinkt, Musik hört (auch Live-Bands spielen hier), tanzen kann
oder Comedyvorführungen genießt. Allerdings ist der Marktplatz ein Raucherbereich.

Als nächstes besichtigten wir den Kinder- und Jugendclub „Rosinis“. Hier nehmen die
Kids Urlaub von den Eltern und können spielen, singen oder mit den ausgebildeten
Erziehern ihr Wissen erweitern.

Den Spa-Bereich konnte ich mir nicht ansehen, da es nicht erlaubt ist, diesen mit
Straßenschuhen zu betreten. Eine Alternative bot sich mir leider nicht. Allerdings
erzählte mir die junge Dame einiges über die möglichen Anwendungen,
Fitnessbereiche, Friseur etc.

In diesem Resort treffen zwei Architekturgenerationen aufeinander: einmal die
Moderne, die im Anbau repräsentiert wird, und zum anderen die Historische, die sich
im alten Kurhaus wiederspiegelt. Zuerst betrat ich Zimmer im ersten Bereich. Sie
waren sehr geschmackvoll und mit modernem Touch eingerichtet. Der historische
Bereich aber, auf das perfekteste durch Treppen und Übergänge mit dem modernen
Bereich verbunden, hat mich beeindruckt. Nach dem Vorbild der alten Türen und
Durchgänge hatte man Repliken erstellt, die sich harmonisch in das Gesamtbild
einfügten. Geschmackvoll waren auch die Gänge gestaltet. Im Kurhaus schaute ich
mir die Suite Nr. 214 an – mein Favorit. Schöne, geschmackvolle Möbel, die ein
Wohlfühlambiente zauberten und einen die Größe des Gesamtkomplexes vergessen
ließen.

Ich schaute mir noch die unterschiedlichen Barbereiche und Restaurants an, alle
ausnahmslos geschmackvoll gestaltet. Störend war jedoch die Tatsache, dass es
fast keine Nichtraucherbereiche gab (außer in den Restaurants). Im Grunde
genommen kann ein Nichtraucher lediglich auf seinem Zimmer ungestört relaxen.

Der Rundgang endete wieder in der Lobby.

Meiner Bitte nach Prospekt- und zusätzlichem Informationsmaterial kam die junge
Dame sofort nach. Ich fragte sie, ob sie per Mail erreichbar sei, damit ich ihr den
Zeitpunkt mitteilen könnte, zu dem mein Bericht im Internet veröffentlicht würde. Eine
andere Mitarbeiterin schaltete sich ein und gab mir recht unmissverständlich zu
verstehen, dass diese junge Dame demnächst nicht mehr zu erreichen sei und ich
mich mit der Direktion in Verbindung setzen sollte.

Um ihrem Tonfall und einer evtl. daraus resultierenden Diskussion aus dem Wege zu
gehen, verabschiedete ich mich kurzerhand.

Der Besuch des Grand SPA Resort aROSA endete leider so wie er begann und
diese Tatsache motiviert mich nicht, das Haus als eine Buchungsmöglichkeit in
Betracht zu ziehen.

www.a-rosa.de

 

Travemünde: Columbia Hotel Casino

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Auf dieses Haus wurde ich ebenfalls während meiner Internetrecherche aufmerksam.
Leider erhielt ich auf meine Bitte um einen Besichtigungstermin keine zeitnahe
Antwort vor meiner Abreise nach Travemünde. Dennoch wollte ich mir dieses Resort
auf jeden Fall ansehen.

Das Columbia Hotel Casino liegt direkt an der Ostsee (neben dem Grand Spa Resort
aROSA) und ist ebenfalls lediglich durch die Promenade vom Strand getrennt.

Bei der Ankunft wurde ich freundlich begrüßt und der Herr, der die Parkplätze vor
dem Haus verwaltete, wies mir einen Platz in unmittelbarer Nähe des Eingangs zu.

Obschon ich mich ohne weitere Terminvereinbarung an der Rezeption vorstellte, kam
man direkt meinem Wunsch nach einer Hotelbesichtigung nach. Da ich einen
Moment warten musste, bot man mir einen Platz in der sehr geschmackvoll
eingerichteten und in warmen Farben dekorierten Hotelhalle an.

Kurze Zeit später begrüßte mich eine freundliche junge Dame und wir begannen den
Rundgang durch das Hotel.

73 helle und freundliche Zimmer bzw. Suiten warten auf den Gast. Das Farbkonzept,
das ihn schon in der Lobby empfängt, setzt sich auf allen Ebenen und in allen
Räumen fort und vermittelt ein Gefühl der uneingeschränkten Behaglichkeit.

Ob es nun die Gänge sind, oder die in den Boden eingelassenen und beleuchteten Zimmernummern.
Ob es der wunderschöne Ballsaal im traditionellen Stil ist, oder
die Restaurants. Der Spabereich oder die Sauberkeit des Hauses. Nicht zu
vergessen: Das freundliche und zuvorkommende Personal. Das Hotel ruht in sich
und atmet eine wohltuende Lässigkeit, die den Gast umgibt und zur Ruhe kommen
läßt.

Das Hotel hat sich den Slogan „Zuhause auf Zeit“ auf die Fahnen geschrieben.
Dies ist ein waghalsiger Spruch, der aber meiner Meinung nach absolut zutrifft. Auch
wenn ich nicht als Übernachtungsgast das Hotel besucht habe, konnte ich dennoch
das Gefühl genießen, auch so willkommen zu sein.

Ein schönes Haus, in das ich jederzeit gerne zurückkehren werde.

website: www.columbia-hotels.com

 

Timmendorfer Strand: Wellnesshotel Dünenhaus

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Aufgrund meiner Recherche stieß ich im Internet auf dieses Haus. Eine
Terminanfrage zur Besichtigung wurde prompt und positiv beantwortet.

Das Haus mit 55 Zimmern (43 Doppelzimmer und Suiten, 12 Einzelzimmer) liegt in
Strandnähe und direkt an der Hauptstraße von Timmendorfer Strand auf einem 5100
qm großen Parkgrundstück. Das mehrstöckige Gebäude sieht von außen modern
und hell aus.

Die veröffentlichten Buchungspreise sind in der Regel Zimmerpreise incl. Frühstück,
Mineralwasser und die Benutzung von Sauna, Solarium und Schwimmbad. Der Kfz-
Stellplatz ist ebenfalls in diesem Preis enthalten. In der mir ausgehändigten
Broschüre wird auf folgendes hingewiesen: „Bei einem Mindestaufenthalt von
weniger als 3 Tagen berechnen wir pro Übernachtung einen Aufschlag von EUR 10,-/
Nacht.“

Weil man in diesem Hotel besonderes Augenmerk auf Ruhe und Wellness legt, ist
der Aufenthalt von Kindern erst ab 12 Jahren erlaubt.

Ein Leitsatz des Hauses: „Buchung ohne Risiko mit Wohlfühlgarantie“. Dies bedeutet,
dass man seinen Aufenthalt kostenfrei abbrechen kann, sollte man nicht zufrieden
sein.

Seit 2001 befindet sich das sehr ordentliche Haus in Familienbesitz und wird von
langjährig beschäftigtem Personal und dem Eigentümer selbst geführt.

Bei der Hausbesichtigung mit dem Eigentümer fiel mir die sehr familiäre Atmosphäre
überdurchschnittlich auf.

Die besichtigten Zimmer der unterschiedlichen Kategorien waren schön und
funktionell eingerichtet, sauber und ordentlich, einige mit Blick in Richtung Strand,
einige mit Balkon. Besonders gut hat mir das Zimmer 318 gefallen: eine Suite mit
Fenstern über die gesamte breite Front.

Imposant war die sog. Palmenhalle, das Zentrum des Hauses, in der das
Frühstücksbuffet angeboten wird. Diese, mit vielen Pflanzen ausgestattete Halle
bildet das Atrium, um das sich die einzelnen Etagen anordnen. Wie von einer Galerie
schaut man nach unten auf die frühstückenden Personen, wenn man sein Zimmer
verläßt und über das umlaufende Geländer sieht. Das Dach der Palmenhalle besteht
aus Glas, die Scheiben kann man nach Bedarf öffnen, um die Innentemperatur zu
regulieren, da keine Klimaanlage installiert wurde.

Der Wellnessbereich ist zum Relaxen wie geschaffen: Schwimmbad mit Ruhezone,
Sauna und Solarium incl. Duschbereich. Zusätzlich hat man die Möglichkeit zu
verschiedenen Anwendungen wie Bäder, Massagen, Packungen etc.

Das Rauchen ist zur Zeit noch eingeschränkt im Hotel erlaubt: in einigen Zimmern im
Erdgeschoss und in der Foyerbar. Betritt man das Hotel, muss man also durch diese
„Raucherschleuse“ gehen.

Das Hotel verfügt zusätzlich noch über einen Clubraum mit Fernsehen im
Großformat.

Geschlossen ist das Hotel von Ende November bis Ende Februar. Diese Zeit wird zur
Grundreinigung und für evtl. Renovierungen genutzt.

Die Fotos in der Broschüre und auf der website stellen den Eindruck dar, den auch
ich beim Rundgang durch das Hotel gewonnen habe.

Die Wegbeschreibung auf der Internetseite ist ausreichend.

website: www.hotel-duenenhaus.de

 

Timmendorfer Strand: Strandhotel Fontana

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Der Eigentümer des Wellnesshotels Dünenhaus empfahl mir die Besichtigung des
Strandhotels Fontana, das auf der anderen Straßenseite direkt gegenüber liegt.

Nach einer kurzen Besichtigung und einer Absprache mit der Eigentümerin trafen wir
uns am frühen Nachmittag zu einem weiteren Gespräch.

Hätte man mich auf dieses Haus nicht aufmerksam gemacht, ich hätte es für ein
schönes Wohnhaus gehalten, aber nicht für ein Strandhotel mit 12 wunderschönen
Zimmern.

Die Besitzerin zeigte mir den lichtdurchfluteten Raum, in dem man morgens – mit
Blick auf die Promenade und die Ostsee – frühstückt. Wir gingen durch das Haus
und sahen diverse, von ihr wunderschön gestaltete Räume.

Räume – nein, ein ganzes Haus wie aus einer anderen Welt.

Auch jetzt noch fällt es mir schwer, nicht ins Schwärmen zu geraten.

Alle Zimmer, die ich sah, waren in den gleichen, warmen Farbtönen gestrichen,
Möbel und weitere Einrichtungsgegenstände, sowie alle Accessoires harmonisch
aufeinander abgestimmt.

Keine Bilder der Welt können darstellen, was man empfindet, wenn man sich in
diesen Räumen bewegt. Die Fotos im Prospekt, die Fotos auf der Internetseite . . .
sie alle sind sicherlich schön und auch treffend. Doch wenn man tatsächlich das
Haus betritt, dann die Türe zu seinem Zimmer öffnet, passiert etwas Großes: Man
wird von der Magie, die dieses Haus erfüllt, erfasst. Ruhe senkt sich in die Seele.

Auch Worte sind nur unvermögende Hilfsmittel, um all das zu beschreiben, was den
Gast umgibt.

Aus diesem Grunde lasse ich Sie nun alleine . . . alleine mit der homepage
www.strandhotel-fontana.de – versuchen Sie einfach, sich einen eigenen Eindruck zu
verschaffen. Dies ist natürlich möglich. Doch sobald Sie die Schwelle des Hauses
überschreiten, werden Sie wissen, was ich meine: Sie werden merken, wie schwierig
es ist, diese „Oase in der schnelllebigen Zeit“ zu beschreiben.

Lassen Sie es zu, verzaubert zu werden.

 

Timmendorfer Strand: Landhaus Carstens und Dependance

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Im Internet hatte ich mir die Webseite des Landhauses Carstens angeschaut und
fand sie recht interessant. Auf meinem Weg ins Ortszentrum fuhr ich dann auch dort
vorbei und hielt an. Ich hatte vorab keinen Termin vereinbart.

Das Haus liegt direkt an der Straße und ist nur durch die Promenade von der Ostsee
getrennt.

Von außen sieht das Haus schön und gepflegt aus und erinnert an einen
Landgasthof. Nur das Schild über dem Eingang weist dezent auf einen Hotelbetrieb
hin. Hätte ich nicht schon im Internet nachgeschaut, wäre ich sicherlich einfach
vorbeigefahren, weil ich hier „nur“ ein Restaurant vermutet hätte.

An der Rezeption begrüßte man mich sehr freundlich und bat mich, in der Lounge
Platz zu nehmen, bis geklärt war, ob ich mir einige Zimmer anschauen könnte. Der
Rezeptionsbereich war nicht groß, aber sehr gemütlich. Ich hatte nicht das
Hotelfeeling, das einen oft umgibt, sondern eher das Gefühl, nach Hause zu
kommen, denn schon hier luden schöne Polstermöbel zum Verweilen ein.

Ich bat kurz, die Gästetoilette benutzen zu dürfen. Auf dem Weg dorthin kam ich
durch unterschiedliche Restaurantbereiche, die einen edlen, fast schon
mittelalterlichen und sehr sauberen Eindruck machten. Auch die Gästetoilette war
ohne Makel, sehr hell, sehr sauber. Orchideen blühten in einem Gefäß.

Personal, das mir auf meinem Weg entgegenkam, grüßte sehr freundlich.

Danach nahm ich in der Lounge Platz und schaute mich um. Es handelte sich um
einen recht großen, aber nicht minder gemütlichen Raum in weichen Farben wie
beige und altrosa. Leselampen warfen ihren warmen Lichtschein auf die cremefarbenden
Holzdecken. Den modernen Touch brachten Stahl- /Glastische, doch ohne
aufdringlich zu wirken oder das Gesamtkonzept zu stören. Auf einem Regal lag eine
große Auswahl an Zeitschriften, in denen man nach Herzenslust in diesen bequemen
Sesseln schmökern konnte.

Nur der leichte Rauchgeruch störte ein wenig. Im Nachhinein erfuhr ich, dass dieser
Raum zur Zeit noch zu einem der letzten Raucherbereiche des Hauses gehörte.

Der Direktor des Hauses begrüßte mich sehr freundlich und stellte mir dann
ausführlich das Landhaus und anschließend die nur wenige Schritte entfernt liegende
Dependance vor (insgesamt 33 Zimmer und 3 Suiten).

Das Landhaus beeindruckte mich. Nicht nur mit seinen beiden schönen und
rustikalen Restaurants (Landhaus-Restaurant: frische Küstenküche, Altes Brauhaus:
deftiges und regionales Holsteinisches Essen), nicht nur mit dem Gourmetrestaurant
(Doblers im Landhaus) in feinem Design, nicht nur mit dem romantisch angelegten
Garten, in dem man bei schönem Wetter essen oder einfach die Seele baumeln
lassen kann. Sondern auch durch die verwinkelte Architektur, die einem hinter jeder
Ecke neue Einblicke gewährte. Sei es der Blick auf den Garten, auf die See. Sei es
der Blick auf die geschützte Sonnenterrasse. Das Landhaus steckt voller
Überraschungen. Der Wellnessbereich gehört zu einem der schönsten, den ich
bislang gesehen habe. Überall herrschte absolute Sauberkeit: im Fitnessbereich, in
den Umkleideräumen, Duschen und auch in den Räumen, in denen Massagen und
andere Anwendungen durchgeführt werden. Sogar im Poolbereich hatte man nicht
den Eindruck, sich gerade irgendwo unter der Erde zu befinden. Es war meisterhaft
gelungen, einen lichten Raum zu schaffen, in dem man sich im Wasser treiben und
seinen Gedanken freien Lauf lassen kann.

Die Zimmer, die ich mir anschauen konnte, waren ausnahmslos geschmackvoll
eingerichtet, groß und sauber. Die richtigen Orte, um sich von der Hektik und dem
Stress des Alltags einmal auszuklinken.

Das einzige Manko in diesem Haus: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Menschen,
die z.B. im Rollstuhl leben oder große Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben,
sich hier gut fortbewegen können.

In der nur wenige Schritte vom Haupthaus entfernten Dependance ist dies anders.
Das Haus ist behindertenfreundlich (auch mit einem Aufzug) eingerichtet und ich
kann auch dieses sehr empfehlen.

Während das Haupthaus im traditionellen Landhausstil eingerichtet ist, herrscht hier
ein etwas modernerer Wohnstil vor, der jedoch nicht weniger charmant ist. Die
Zimmer sind groß, hell und sehr freundlich eingerichtet. Klare Linien herrschen vor,
sich an den Linien der Architektur orientierend. In der Dependance gibt es keine
Möglichkeit, das Frühstück einzunehmen (außer auf dem Zimmer). Die Gäste treffen
sich im Haupthaus zu den Mahlzeiten.

Die Dependance verfügt auch über helle Tagungsräume.

Fazit: Wer helle und klare Linien bevorzugt, ist in der Dependance gut aufgehoben.
Wer es rustikal liebt und sich gerne auf eine fast schon magische Entdeckungsreise
begeben möchte, sollte sein Zimmer im Landhaus buchen.

In beiden Fällen wird es eine positive Erfahrung sein, die man nicht mehr missen
möchte.

www.landhauscarstens.de

 

Grefrath: Grefrather Hof

Kategorie: Europe

Stand: Juni 2007


Erreicht man den Grefarther Hof, stehen ausreichend kostenlose Parkplätze direkt am Haus zur Verfügung.

Check-in / Check-out
Das Personal handelte in beiden Situationen sehr freundlich, sehr effizient und sehr zuvorkommend.

Zimmer
Mir wurde ein Doppelzimmer zur Einzelbenutzung zur Verfügung gestellt. Erster Eindruck: sehr gemütlich mit einer extra Couch, zwei Schreibtischen mit guter Beleuchtung, einem großen Fenster, das fast über die gesamte Zimmerbreite reichte, mit Blick auf den großzügigen Biergarten / die Sonnenterrasse und die schöne Grünanlage mit kleinem Teich.

Der Kleiderschrank war ausreichend dimensioniert und bot genügend Kleiderbügel. Im Schrank fand ich eine Wolldecke, die allerdings besser auch einmal mit Weichspüler gewaschen worden wäre.

Leider war das zweite Bett nicht eingedeckt worden (dies änderte sich auch über die gesamte Zeit nicht). Es hätte den Charakter des Zimmers positiv geändert und mir auch abends ein zweites Kissen geboten, was gemütlicher gewesen wäre.
Das Kopfkissen auf meinem Bett roch leicht muffelig, war aber bequem.

Das TV-Gerät bot leider nur eine geringe Programmauswahl, dafür jedoch 4 Pay-TV-Kanäle.

Die Türe zum Bad war außen schmutzig (Flecken, Spritzer).

Die Tapete neben dem Nachtschrank wies Flecken / Spritzer auf, über dem Bett war sie ein Stückchen abgerissen.

Hinter dem Nachtschrank hatte ein Gast, der vorher im Zimmer wohnte, eine Getränkeverpackung liegengelassen.

Der Vorhang / Übergardine hatte ein Loch.

Das Bad war komfortabel. In der Badewanne sah ich einen Fleck (Rost?) und die Tapete an der Lüftung war abgerissen.

Im Zimmer hatte man leider keine Klimaanlage installiert, dafür gab es aber ein großes Fenster, das allerdings immer wieder zuging. Man musste einen schweren Gegenstand auf die Fensterbank stellen, um es offen zu halten. Während meines Aufenthaltes war es recht warm, eine Klimaanlage wäre angenehm gewesen.

Zwar bot sich mir eine schöne Aussicht auf die Bäume und die Anlage, jedoch war die Lautstärke der Gäste immer recht störend, besonders, wenn ich mich mittags einmal hinlegen oder abends früh schlafen wollte. Außerdem stieg der Zigarettenrauch, falls ich das Fenster geöffnet ließ, in das Zimmer hinein. Insofern gilt – insbesondere im Sommer – : Entweder man läßt das Fenster offen, wird von Lautstärke und Zigarettenrauch gestört, oder man schließt das Fenster, muss dann aber schwitzen.

Die Kunden, die ein Zimmer zur Straße bzw. zum Parkplatz hin buchen, haben ein ähnliches Problem bei geöffnetem Fenster: Sie werden durch an- und abfahrende Gäste gestört.

Restaurantbetrieb
Das Frühstücksbuffet war sehr angenehm und umfangreich. Allerdings hätte ich mir statt Dosenobst frisches Obst, z.B. Melonenscheiben etc., gewünscht. Dies ist aber auch die einzige „Beanstandung“. Sehr gefreut hat mich die Brotauswahl, incl. des rheinischen Schwarzbrotes !

An den ersten Tagen wurden Mittag- und Abendessen in Buffetform gereicht, dann aber als Menü mit drei Vorschlägen, da es sich wohl aufgrund der Hotelauslastung nicht lohnte, Buffets anzubieten.

Während der Buffets, die ich genießen konnte, wurden immer wieder Speisen nachgelegt, so dass auch Gäste, die ein wenig später zu Tisch kamen, immer die gesamte Auswahl zur Verfügung hatten.

Sonderwünsche hinsichtlich der Mahlzeiten wurden immer berücksichtig. Das Personal war jederzeit freundlich, hilfsbereit und insbesondere auch lösungsbereit, denn konnte ein besonderer Wunsch z.B. nicht erfüllt werden, gab es sofort eine annehmbare Alternative.

Das Restaurant an sich kann man als ländliches Restaurant bezeichnen. Um richtig gemütlich zu sein und zum Verweilen einzuladen, ist es jedoch zu groß. Daran ändern auch die einzelnen Raumteiler nichts.

Die Sauberkeit im Restaurant war in Ordnung (Tischdecken, Servietten, Geschirr, Besteck, Gläser), allerdings fanden sich einige Stuhlkissen mit Flecken.

Seminardetails
Der Seminarraum, in dem man sämtliche Fenster öffnen konnte, befand sich direkt an der Terrasse. Insofern konnte man die Seminarpausen im Freien verbringen.

Die Pausenverpflegung bestand aus Plätzchen und Kuchen. Ich hätte mir hin und wieder geschnittenes Obst gewünscht.

Raucher trafen sich mittags im Foyer, in dem vormittags Snacks und nachmittags Kuchen angeboten wurden. Für Nichtraucher war dies nicht sehr angenehm.

Die Gästetoilette im Seminarbereich war mit einem Sensor ausgestattet, so dass das Licht im Vorraum anging, sobald man die Türe öffnete.

Freizeitgestaltung
Am Anreisetag wurde über das Hotelangebot informiert. Als ich allerdings den erwähnten Massagedienst in Anspruch nehmen wollte, antwortete man mir, der Masseur sei gerade im Urlaub.

Prospekte im Foyer informierten über verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Das Eissportgelände liegt nur einen kleinen Fußweg vom Hotel entfernt, das Stadtzentrum nur wenige Fahrminuten.

Im Keller gab es zwei Kegelbahnen, die allerdings schlecht klimatisiert waren. Auch hier: Für Nichtraucher ist dies kein angenehmer Aufenthalt.

Dem Hotel ist eine Discothek angeschlossen. Gerade während der ersten Tage, als eine weitere Konferenzgruppe im Hotel logierte, hätte es sich sicherlich gelohnt, die Discothek zu öffnen.

Poolanlage
Sie befand sich im Kellergeschoss und bot ein schönes Ambiente. Der Pool war groß genug, um morgens vor dem Frühstück einige Bahnen zu schwimmen. Nach dem Schwimmen konnte man zwischen zwei Duschkabinen wählen. Sie waren so angelegt, dass man dort auch ohne Badebekleidung duschen konnte – geschützt vor den Blicken der anderen Gäste. Eine der Duschen war allerdings immer defekt, man konnte dort nicht heiß duschen. Auch wurde die Seife leider nicht nachgefüllt. Umkleidekabinen und WC standen ebenfalls zur Verfügung.

Wenn man für das Schwimmbad ein separates Handtuch oder sonstige Accessoires leihen wollte, musste man diese bezahlen.

Generell herrschte im Poolbereich ein ständiges Geräusch (Ventilatoren? Pumpe?). Dies war sehr störend und der Entspannung nicht sehr förderlich.

Schimmelbefall sah ich als großes Manko der gesamten Wellnessanlage: Schimmel in der Dusche des Saunabereichs und große Schimmelflecken an der Decke des Saunabereichs. Schimmelbefall auch im WC.

Fazit
Beim Hotel Grefrather Hof handelt es sich um ein komfortables Landhotel mit kleinen Schwächen. Allerdings habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Ausnahmslos beeindruckend war das sehr freundliche, sehr hilfsbereite und sehr kompetente Personal !

website: www.pp-hotels.net

 

Bad Münder: Wilhelm-Gefeller-Bildungszentrum

Kategorie: Europe

Stand: März 2007

Anfahrt
Beschreibung und Zeichnung waren verständlich. Wünschenswert ist allerdings eine Angabe in Kilometern von der Autobahnausfahrt bis zum Bildungszentrum, da die Zeichnung ansonsten dazu verleitet, hinter jeder Ortschaft die Zufahrt zu vermuten. Distanz Autobahnausfahrt – Bildungszentrum: ca. 15 Kilometer. Vielleicht könnte man in der Wegbeschreibung auch darauf aufmerksam machen, dass es an der Zufahrt noch ein großes Hinweisschild auf die Einfahrt in die Deisterallee gibt.

Check-In
Das Einchecken verlief am Sonntagnachmittag etwas muffelig. Wenn man nicht versiert im landestypischen Slang ist, gibt es zum Teil auch Verständigungsschwierigkeiten. Man erhält eine Zeichnung, die erklärt, in welchem Trakt man untergebracht ist bzw. wo welche Veranstaltungen stattfinden. Außerdem sind noch Restaurant, Freizeitmöglichkeiten etc. eingezeichnet. Einen Fernseher bekommt man nur dann, wenn man eine Leihgebühr entrichtet. Diese beträgt für eine Woche 10 Euro, egal, ob man einen Tag oder einen Woche im Bildungszentrum verbleibt. Die Gebühr wurde sofort in bar verlangt, der Fernseher stand am Sonntag dagegen erst um 19.30 Uhr zur Verfügung. Der Gast selbst muss ihn in einer Tragetasche aufs Zimmer bringen.

Ich bewohnte das Zimmer 505 im Hause Nr. 5. Dorthin führt ein langer Weg. Mein Vorschlag: Fahren Sie zuerst mit dem Wagen zur Rezeption und prüfen, in welchem Trakt Sie untergebracht werden. Anschließend können Sie einchecken, das Gepäck aufs Zimmer und den Wagen zum Parkplatz bringen.

Zimmer
Mein Zimmer lag am unteren Hang und hatte eine moderne und farbenfrohe Einrichtung mit recht neuen Möbeln: einen großen Schreibtisch und einen großen Schrank mit großem Safe und ausreichenden Kleiderbügeln. Ein gemütliches Bett mit schöner Wolldecke und warmem Bettzeug garantierten einen guten und erholsamen Schlaf.

Ein Balkon lief über die gesamte Etage, man hätte also außen von Zimmer zu Zimmer gehen können.

Der Blick auf die Wiesen und Wälder war sehr schön !

Die Beleuchtung im Zimmer war gut: man konnte sie hell schalten, wenn man lesen oder schreiben wollte, oder in ein gemütliches Licht verwandeln.

An der Badezimmertüre las ich folgenden Hinweis: „Lieber Gast, um Fehlalarme der Brandmeldeanlage zu vermeiden, ist es erforderlich, die Badtür stets geschlossen zu halten. Danke.“ Diesen Hinweis fand ich etwas verwirrend. Es stellte sich heraus, dass die Türe lediglich beim Duschen geschlossen werden sollte, damit vermieden würde, dass durch den Dunst des Kondenswassers der Feuermelder geschaltet werde.

Zimmerreinigung
Eine Vorbewohnerin hatte mir noch ihre langen blonden Haare an der Stuhllehne überlassen. Das Bett wurde nicht gemacht. Bevor ich das Telefon benutzen konnte, musste ich es von einem klebrigen Belag befreien. Die Ablagebank war auch seit längerem schon nicht mehr abgestaubt worden. Ansonsten war die Zimmerreinigung in Ordnung.

Verpflegung
Das Essen war zu jeder Zeit ausgezeichnet. Man sollte vor Anreise besser einen Diätplan aufstellen, damit man vom großen Angebot nicht zu sehr verführt wird 😉

Kritik: Die realen Essenszeiten stimmen mit den schriftlichen Infos im Zimmer nicht überein. Insofern sollte man entsprechend noch einmal genau nachfragen.

Auch die Verpflegung in den Pausen war ausgezeichnet

FreizeitangebotDas Angebot ist sehr gut und geht von Billiard über Fitness und Wassergymnastik bis zu Kursen in Digitalfotografie etc. Man sollte auf keinen Fall versäumen, seine Bade- oder Sportsachen mitzubringen.

Sauberkeit
Die außerordentliche Sauberkeit der Damentoiletten hat mich beeindruckt !

Mitarbeiter
Die Mitarbeiterinnen waren sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit, sei es in der Küche oder im Hause selbst.

Rauchen
Das Rauchen war ein großes Problem für mich, da es im Hause kein Rauchverbot gab. Insofern wurde in der Cafeteria geraucht, die ein zentraler Treffpunkt ist und ebenso ein Durchgang für Gäste, die im unteren Teil des Bildungszentrums untergebracht sind. Man muss also unweigerlich durch diese Rauchschleuse, um in sein Zimmer zu gelangen oder zum Kurs oder zum Essen. Auch wurde in den Pausen dort und vor der Türe geraucht. Ich wünsche mir ein generelles Rauchverbot in den Räumen des Bildungszentrums. Außerdem war der Trakt 5 als Nichtrauchertrakt gekennzeichnet. Mein Zimmernachbar war allerdings Raucher. Er rauchte nicht auf dem Zimmer, sondern auf dem Balkon. Leider zog der Rauch, je nach Windrichtung in mein Zimmer. Dies empfand ich als sehr störend. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Fenster geschlossen zu halten.

Check-Out
Er verlief sehr unspektakulär: Ich gab den Schlüssel ab, wurde gefragt, ob ich das Telefon benutzt hatte, eine Liste wurde geprüft. Fertig!

Alles in allem war es ein sehr schöner Aufenthalt und ich freue mich auf den nächsten Besuch. Vielen Dank und großes Kompliment auch an Kursleiter und Dozenten für ihre ausgezeichnete Arbeit während der EDV-Tage.

Link: http://www.wgb.igbce.de

 

Travemünde: Maritim Strandhotel

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Das Maritim Strandhotel, ein Haus mit eigenwilligem Charakter und 35 Stockwerken,
liegt direkt am Strand.

Die Internetseite ist übersichtlich und logisch aufgebaut, die Wegbeschreibung führt
direkt zum Ziel.

Check-in / Check-out
Der Check-in verlief problemlos. Der Mitarbeiter handelte perfekt, freundlich,
zuvorkommend und absolut professionell.

Während meines Aufenthaltes wurden Fragen an der Rezeption freundlich und
zuvorkommend beantwortet, Hilfestellungen leistete man ohne Verzögerung und
Wünsche wurden prompt erfüllt.

Eine Terminabstimmung für die Besichtigung der anderen Häuser (Timmendorfer
Strand) konnte allerdings leider nicht termingerecht abgewickelt werden, auch das
Prospektmaterial, das ich nach meiner Abreise über diese Häuser zugeschickt
bekommen sollte, ist nicht eingetroffen.

Der Check-out verlief kompliziert, da die Rechnung neu erstellt werden musste.
Letztendlich reiste ich sogar ohne korrekte Rechnung ab, deren korrigierte Version
mir aber in den nächsten Tagen per Post zuging.

Ein anderer Gast stand beim Check-out neben mir. Ihn fragte man, ob er Hilfe bei
seinem Gepäck benötige. Mich leider nicht.

Zimmer
Ich erhielt das Zimmer 1309, ein sehr geräumiges Doppelzimmer mit Blick auf die
Promenade und die Ostsee. Man könnte dieses Zimmer als eine „Grand Dame“
bezeichnen, die in Würde gealtert ist. Das Mobiliar ist recht in die Jahre gekommen,
aber in Ordnung, etwas abgewohnt, aber immer noch funktionell. Der Balkon war
groß und mit Stühlen ausgestattet, die zum Ausruhen und Genießen des Ausblickes
einluden. Im Kleiderschrank fand ich schöne Polster für diese Stühle.

Der sehr geräumige Kleiderschrank, in dem ausreichend Bügel zur Verfügung
standen, war außen allerdings sehr verkratzt. Auch fand ich dort keine Wolldecke, bin
mir aber sicher, dass ich sie auf Nachfragen erhalten hätte.

Der Teppich wies einige Flecken auf. Der bequeme Schreibtischstuhl war derart mit
Flecken überdeckt, dass ich ein Badetuch aufgelegt habe, um mich überhaupt dort
wohlfühlen zu können.

An einigen Stellen war auch die Tapete fleckig und löste sich teilweise.

An den Stellen, an denen z.B. die Ablage regelmäßig entstaubt wird, sah man einen
recht dunklen und zweifelhaften Rand an der Wand.

Das Bad schien erst kürzlich renoviert worden zu sein, da es in modern, gediegenem
Marmordesign erstrahlte. Es war sehr geräumig und sauber (außer an einer recht
schwer zugänglichen Stelle an der Decke über der Badewanne). Ein Körbchen stand
auf der Ablage und bot Artikel wie Zahnbürste und –creme, Zahnseide, Nagelfeile,
Duschhaube und Seife, Duschgel, Shampoo. Zusätzlich standen dort noch
Fläschchen mit Duschgel, Shampoo und Lotion aus der Chopard-Serie. Weiterhin
fand ich noch Kamm und Rasierset.

Im Großen und Ganzen gefiel mir aber das Zimmer. Es war gemütlich und groß
genug, um auch hier Zeit zu verbringen. Das Bett war sehr bequem, das Bettzeug
schön und gemütlich. Durch die Lage im 13. Stock störte kein Fahrzeuglärm die
Ruhe. Auch war das Zimmer recht gut schallisoliert. Der einzige Nachteil ist der, dass
evtl. Rauch vom Nachbarbalkon – je nach Windrichtung – in das eigene Zimmer weht
und dort über Nacht verbleibt.

Eine Klimaanlage besaß das Zimmer nicht, jedoch konnte ich während der gesamten
Zeit meines Aufenthaltes die große Balkontüre offen lassen. Dadurch herrschte
immer ein sehr angenehmes Raumklima.

Eine schöne Geste war die am richtigen Datum aufgeschlagene Fernsehzeitung
neben dem TV-Gerät.

Auf die tägliche Reinigung des Zimmers verzichtete ich und hängte ein „Do not
disturb“-Schild an meine Türe. Wenn ich in mein Zimmer zurückkehrte, hing ein
weiteres Schild dort, das mich auf die Möglichkeit hinwies, bis zum Abend noch den
Service aus dem Bereich „Housekeeping“ in Anspruch nehmen zu können.

Mahlzeiten
Die Mahlzeiten wurden im Ostsee-Restaurant eingenommen. Hier hatte man einen
schönen Blick auf die See und die Hafeneinfahrt (leider waren die Fenster
teilweise nicht sehr gut geputzt, so dass man auch durch den Blick auf am Fenster
klebenden Vogelkot etwas irritiert wurde). Der Raum ist sehr groß, wird aber durch
eine interessante Tischplatzierung und Raumteiler optisch etwas verkleinert,
zumindest im vorderen Bereich.

Als ich am ersten Morgen das Restaurant betrat, war ich erstaunt darüber, dass ich
nicht begrüßt und zu einem freien Tisch geführt wurde. Dies ist leider in Deutschland
noch nicht so populär wie in anderen Ländern. Daher musste ich an belegten Tischen
vorbeigehen und mir einen freien Platz suchen, was ich als sehr unangenehm und auch recht
peinlich empfand.

Als ich mich an einen freien Tisch gesetzt hatte, merkte ich, dass dieser ungenügend
eingedeckt war. Es fehlten Serviette, Zucker und Milchkännchen. Doch nun wollte ich
mich nicht noch einmal umsetzen. Mir wurde die Kaffeekanne ohne weiteren
Kommentar auf den Tisch gestellt, eine Serviette habe ich mir dann vom Nebentisch
genommen, ebenso den Zucker, da ich nicht länger warten wollte. Auch gab es keine
Möglichkeit, mit jemandem vom Personal Blickkontakt aufzunehmen.

Die Auswahl des Frühstücksbuffets war einfach grandios und es würde den Rahmen
sprengen, das gesamte Angebot hier aufzuführen. Es war einfach perfekt.

Leider war der Service nicht immer zufriedenstellend, besonders morgens nicht.
Einerseits wurden die Stammgäste lautstark und ausführlich begrüßt und umsorgt,
andererseits Gäste, die evtl. das erste Mal im Hotel logierten, dagegen nicht wirklich
gut bedient. Ich habe sehr oft beobachten müssen, wie Geschirr nicht abgetragen
wurde und sogar die Gäste selbst darauf aufmerksam machen mussten, damit die
benutzten Teller doch bitte endlich vom Tisch genommen würden. Zumeist war es
jedoch so, dass die Tische erst dann abgeräumt wurden, wenn die Gäste das
Frühstück beendeten. Kaffee gab es meist nur auf Nachfrage.

Schön war es, dass zum Frühstück Sekt gereicht wurde. Schöner wäre ein
wohltemperierter Sekt gewesen.

Als ich an einem Morgen um Kaffee bat, wurde mir eine Kanne auf den Tisch gestellt
mit der Bemerkung: Der Kaffee ist noch relativ frisch. Diese Bemerkung hat mich so
perplex zurückgelassen, dass ich nicht in der Lage war, entsprechend darauf zu
reagieren.

Mittags und abends war der Service schon wesentlich besser. Die Auswahl der
Speisen war jeweils genauso gut wie morgens.

Leider kontrollierte man nicht das Geschirr, bevor es den Gästen für die Mahlzeiten
zur Verfügung gestellt wurde. Ich habe Teller gesehen, die nicht gut gespült waren,
Milchkännchen, in denen noch ein alter Milchrand verblieben war. Das macht keinen
sonderlich guten Eindruck.

Das Restaurant „Über den Wolken“ im 35. Stock bietet einen unvergleichlichen
Ausblick auf die Lübecker Bucht und den Hafenbereich von Travemünde. Die
Möblierung ist in gediegenem Stil gehalten und bietet ein schönes Ambiente. Das
Abendessen war von guter Qualität. Leider ist hier in diesem Bereich das Rauchen
uneingeschränkt erlaubt. Qualm von Zigaretten- und Pfeifenrauchern störte den
Genuss des Essens.

Der Toilettenbereich war zwar noch im alten Stil belassen, jedoch sauber.

Die Barbereiche habe ich nicht genutzt, da hier auch geraucht wurde.

Seminardetails
Der helle Seminarraum Braunlage bot genügend Platz für die Arbeit der
Seminarteilnehmer und der Dozenten. Die leider auch schlecht geputzten Fenster
konnten komplett geöffnet werden. Getränke wie Mineralwasser und Säfte standen
auf den Tischen zur Verfügung. Dazu reichte man geschmackvolle Gläser.

Die Pausenverpflegung bestand grundsätzlich aus Kaffee und diversen Teesorten.
Zusätzlich wurde eine große Auswahl an schön dekoriertem frischen Obst (Melone,
Ananas, Kiwi etc.) gereicht. Nachmittags gab es noch Gebäck oder Kuchen.

Leider wurde der Bereich, in dem man sich zur Gruppenarbeit bzw. zu den Pausen
traf, auch von den Rauchern zur Raucherpause genutzt. Dies war sehr unangenehm.

Das Personal war sehr freundlich und sehr aufmerksam.

Die Gästetoilette im Seminarbereich war immer perfekt sauber.

Schwimmbad
Das Hotel bietet dem Gast die Möglichkeit, im schönen Schwimmbad, das im
ebenerdigen Bereich des Hauses liegt, zu entspannen. Die Einfahrt zur Tiefgarage
liegt direkt nebenan und durch die großen Fenster kann man sehen, wer in die
Garage fährt. Den Zugang zum Badebereich erhält man über die Zimmerkarte. Das
Schwimmbad selbst machte einen guten und sauberen Eindruck. Es macht Spaß,
dort einige Bahnen zu schwimmen. Die anderen Bereiche, die zu diesem Komplex
gehören, habe ich mir nicht angeschaut. Ich habe mich anschließend in meinem
Zimmer geduscht und umgezogen.

Freizeitgestaltung
Durch seine traumhafte Lage direkt an der Ostsee, bietet das Hotel viele
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Man kann auf der Promenade entlang gehen,
man kann den Viermaster „Passat“ besichtigen oder in einem der vielen Cafés die
ein- und ausfahrenden Schiffe beobachten. Auch legen kleiner Schiffe in
Travemünde an, mit denen man Touren z.B. nach Lübeck unternehmen kann.

Tiefgarage
Die dem Hotel angeschlossene Tiefgarage ist zur öffentlichen Nutzung freigegeben
und kostenpflichtig. Hotelgästen steht sie zum Tagespreis von 10 Euro zur
Verfügung. Sie ist allerdings etwas düster, auch wenn Kameras fast an jeder Ecke
installiert sind. Frauenparkplätze sind auch im hinteren Bereich angesiedelt. Fast alle
Behindertenparkplätze (insgesamt eine sehr hohe Anzahl !) dagegen ausschließlich
im vorderen Eingangsbereich.

Aufzugsanlagen
Von der Tiefgarage aus gelangt man über einen kleinen Aufzug in die Lobby des
Hotels. Dieser Aufzug ist recht alt, eng, klein und wackelig, versieht aber seinen
Dienst. Die Aufzuganlage, die von der Lobby aus bis in den 13. Stock fährt, ist in
2007 modernisiert worden und besteht aus drei Aufzügen, die schnell und effizient
die Stockwerke bedienen. Der Aufzug, der im Bereich der Residenzen in den 35.
Stock und damit zum Restaurant fährt, ist auch recht alt, fährt aber recht schnell und
zügig.

Fazit: Bei diesem Hotel handelt es sich um einen sehr großen Komplex, der, außer dem
Hotelbetrieb, noch über 20 Stockwerke verfügt, in denen Residenzen untergebracht
sind. Vermutlich wird es den Herrschaften, die hier wohnen, ermöglicht, im Hotel ihre
Mahlzeiten einzunehmen.

Beim Verfassen des Fazits habe ich gemischte Gefühle.

Einerseits fand ich es sehr schade, dass ich feststellen musste, wie unterschiedlich
teilweise die Gäste in diesem Haus behandelt werden. Vornehmlich älteres Personal
bevorzugt offensichtlich die Stammgäste und bewirkt damit, dass potentielle
Stammgäste etwas ob der Richtigkeit ihrer Wahl des Hotels verunsichert werden.
Andererseits fühlte ich mich – insbesondere durch die etwas jüngeren Damen und
Herren – sehr gut behandelt und betreut.

Mich haben sehr die Raucherbereiche gestört, durch die ich hindurchgehen musste,
um meine Ziele zu erreichen: das Foyer, der Bereich, in dem die Seminarpausen
abgehalten wurden, das Restaurant im 35. Stock. Ich hoffe sehr, dass bald eine
Regelung gefunden wird, die sowohl den Rauchern, als auch den Nichtrauchern
zusagt.

Trotz allem war es ein sehr schöner Aufenthalt im Maritim Strandhotel Travemünde !

website: www.maritim.de

 

Starnberg: Tagungszentrum Starnberg

Kategorie: Europe

Stand: August 2007

Das Tagungszentrum liegt nur wenige Fahrminuten südlich von Starnberg.

Die Wegbeschreibung auf der homepage ist nicht ausreichend, mit ihrer Hilfe alleine findet man das Tagungszentrum nicht. Auch die Hinweise in den zugesandten Seminarunterlagen sind zu knapp.

Das Tagungszentrum ist in einer Villa direkt am See untergebracht: eine traumhafte Kulisse für erfolgreiche Seminare.

Eine private Anmietung der Zimmer ist möglich.

Für die Unterkünfte stehen Zimmer in der Villa und in zwei weiteren Häusern, die sich direkt auf dem Grundstück befinden, zur Verfügung. Allerdings sollte man nicht mit umfangreichem Gepäck anreisen, da es etwas schwierig ist, dieses zum jeweiligen Zimmer zu bringen. In der Villa steht ein Aufzug zur Verfügung. Man kann auch mit dem Wagen direkt bis zur Eingangstüre der Villa fahren, um das Gepäck zu entladen.

Checkt man allerdings im Haus 1 ein, muss man weite Wege gehen und viele Treppen steigen, auch innerhalb des Hauses. Ein Aufzug steht dort nicht zur Verfügung. Das zweite Haus habe ich mir nicht angeschaut, gehe aber davon aus, dass es sich dort ähnlich verhält (aufgrund der Berichte anderer Seminarteilnehmer). Beim Check-in sagte man mir, dieses zweite Haus sei das sog. Raucherhaus.

Den Wagen kann man nicht auf dem Grundstück selbst abstellen, dazu steht ein großer und kostenfreier, jedoch unbeaufsichtigter Parkplatz, ca. max. 100 Meter entfernt auf einem anderen Grundstück zur Verfügung.

Man lädt also sein Gepäck aus und fährt den Wagen zum Parkplatz.

Ein Gast, der mit dem Motorrad anreiste, konnte das Fahrzeug unter dem Vordach von Haus 2 abstellen.

Check-in / Check-out
Der Check-in verlief etwas kompliziert und umständlich, obwohl ich in diesem Moment die einzige Person an der Rezeption war.

Der Check-out war ein bisschen enttäuschend. Der Vorgang an sich verlief problemlos, die junge Dame am Counter verhielt sich sehr professionell und
freundlich. Ich fragte, ob kurzfristig ein Late Check Out möglich wäre. Sie antwortete, dass sie mir diese Frage nicht beantworten könne, sie sich aber umgehend erkundigen und mir Bescheid geben würde. Plötzlich schaltete sich ein älterer Mann (Hausmeister?) ein, der mir ziemlich unmissverständlich erklärte, dass dies ja wohl nicht möglich sei, schließlich müsse man die Zimmer wieder termingerecht säubern und für die nächsten Gäste bereitstellen. Es sei absolut unmöglich, denn man könne dies nicht jedem Gast gewähren.

Diese Antwort war für mich recht eindeutig !

Als ich später noch eine Frage hatte, meinte die junge Dame, sie habe sich mit der Leitung in Verbindung gesetzt und ein Late Check Out wäre durchaus für mich in Ordnung gewesen.

Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt mein Gepäck schon im Wagen, der voll beladen und unbeaufsichtigt auf dem Parkplatz stehen musste.

Natürlich hätte ich mein Gepäck am Vormittag noch in der Villa lagern können. Jedoch hätte dies bedeutet, dass ich das Gepäck hätte aus meinem Zimmer viele Treppenstufen nach draußen und weitere Treppenstufen zur Villa tragen und nach Ende der Veranstaltung wieder zum Wagen transportieren müssen.

Zimmer
Mir wurde das Einzelzimmer Nr. 33 zur Verfügung gestellt. Es war ein kleines, neu renoviertes Eckzimmer. Leider hatte ich kein Fenster mit Blick auf den See, sondern auf die Bäume. Dadurch war das Zimmer etwas dunkel. Allerdings wog die Ruhe in diesem Zimmer alles andere auf. Wenn ich mich im Zimmer befand, hörte ich lediglich das Rauschen der Blätter und das Zwitschern der Vögel. Kein Straßenlärm drang bis hier vor. Es war die perfekte Ruhe!

Erster Eindruck: sauber, freundliche und moderne Möbel, ein kleiner Schreibtisch, Fernseher und gute Beleuchtung.

Der Kleiderschrank, in dem man einen kleinen Safe zur kostenfreien Nutzung installiert hatte, war etwas knapp dimensioniert (schätzungsweise 50 cm breit), allerdings gab es noch genügend Stauraum in einem Sideboard, auf dem man den Fernseher abgestellt hatte. Leider war dieses Sideboard etwas zu hoch, als dass ich das Fenster hätte komplett öffnen können. Schade.

Der erste, recht positive Eindruck wurde geschmälert, als ich schwarze Haare in der Schublade, auf dem Bettzeug und dem dunkel gemusterten Fußboden fand !

Obwohl man mir beim Check-in sagte, es sei ein neu renoviertes Zimmer, sah man Risse an Wand und Zimmerdecke. Auch gab es hier und da an der Wand einige Flecken, ebenso auf dem Teppich.

Das Bett war sehr gemütlich, ich habe in der gesamten Woche dort sehr gut geschlafen ! Die Matraze und das Bettzeug waren perfekt.

Das Bad war recht klein (max. ca. 2 x 2 m), aber funktionell (Dusche, WC und Waschbecken).Der Boden der Dusche und der restliche Fußboden des Bades waren mit dunklen Fliesen ausgestattet, was ich doch recht bedenklich fand, auch hinsichtlich der dunklen Haare, die ich bereits im Zimmer gesehen hatte.

Im Zimmer gab es keine Klimaanlage. Auch Seminarräume, Speiseräume etc. waren nicht mit Klimaanlagen ausgestattet.

Neben dem Schreibtisch gab es Platz, um den Koffer abzustellen. Allerdings irritierten mich die Spinnweben rechts in der Ecke – auf Augenhöhe von Sitzplatz – etwas.

Meinem Wunsch nach „Do Not Disturb“ wurde in der gesamten Woche exakt entsprochen.

Mahlzeiten
Der Speisesaal war recht konventionell mit hellen Möbeln eingerichtet. Von dort hatte man die Möglichkeit, auf die Terrasse zu gehen, um an einem der Tische zu essen. Jedoch versammelten sich dort die Raucher. Insofern mussten die Nichtraucher, die den Rauch unangenehm fanden, im Saal bleiben.

Das Frühstücksbuffet war sehr umfang- und abwechslungsreich, incl. frischer Früchte. Man hätte sich sehr lange und sehr viele Gedanken machen müssen, um nur den Ansatz eines Kritikpunktes zu finden.

Mittag- und Abendessen waren ebenso gut. Mittags hatte man die Wahl zwischen einem vegetarischen und einem nichtvegetarischen Gericht, abends bestand keine Wahl. Bei beiden Mahlzeiten gab es allerdings auch Teilbuffets.

An dieser Stelle möchte ich der Küche ein großes Lob aussprechen. Das Essen war jedesmal perfekt zubereitet. Sonderwünsche wurden sofort erfüllt. Vielen Dank !

Seminardetails
Der lichtdurchflutete Seminarraum, in dem man sämtliche Türen öffnen konnte, befand sich im ersten Stock und hatte direkten Zugang zum Balkon mit Blick auf den See. Sehr schön !

Die Pausenverpflegung bestand aus Plätzchen, Kaffee, Cappuccino bzw. Schokolade in Tüten, sowie diverse Teesorten. Ich hätte mir hin und wieder
geschnittenes Obst gewünscht.

Raucher trafen sich auf dem Balkon. Je nach Windrichtung wehte der Rauch in den Seminarraum hinein.

Die Gästetoilette im Seminarbereich war immer perfekt sauber. Für den angenehmen Duft hatte man dort Schälchen mit Gewürznelken aufgestellt. Eine sehr gute Idee !

Freizeitgestaltung
Durch die traumhafte Lage direkt am See gab es für mich keine große Frage bzgl. der Freizeitgestaltung. Die meiste Zeit, auch in der Mittagspause, habe ich dort unten verbracht. Sonnenliegen mit Auflagen standen zur Verfügung.

Man hätte allerdings auch kostenfrei Fahrräder ausleihen und damit die schöne Umgebung erkunden können.

Im Keller gab es eine kleine Kneipe, die allerdings schlecht klimatisiert waren. Auch hier: Für Nichtraucher ist dies kein angenehmer Aufenthalt.

Dann hätte man noch die Möglichkeit gehabt, Billard zu spielen. Die Örtlichkeit habe ich mir nicht angeschaut. Ebenso nicht den Sauna- und Solariumbereich.

Im gesamten Seminarhaus (Villa) gab es mehrere Internetanschlüsse, die in den Pausen oder nach den Veranstaltungen von den Teilnehmern kostenfrei genutzt werden konnten. Auch Drucker waren teilweise angeschlossen, so dass man sich die recherchierte Information direkt ausdrucken konnte.

Fazit: Das Tagungszentrum beeindruckt alleine schon durch seine grandiose Lage direkt am Starnberger See. Das größte Manko ist für mich die Raucherregelung, insbesondere auf den Terrassen, da man als Nichtraucher entweder das Essen im Freien mit Rauch einnimmt, oder sich bei schönstem Wetter in den Speisesaal zurückziehen muss.

Sehr beeindruckend war für mich die Freundlichkeit des Personals (mit einer Ausnahme). Alle waren sehr hilfsbereit und kompetent in ihrer Handlungsweise.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt.

website: www.starnberg.dgb-tagungszentren.de

 

München: Apart Hotel (jetzt: Leonardo Hotel München City Center)

Kategorie: Europe

Stand: August / September 2007

Das 4-Sterne-Hotel mit fünf Zimmerkategorien liegt im Südwesten der Stadt und im
Stadtteil München-Sendling. Es ist über die Autobahn sehr gut zu erreichen. Die
Wegbeschreibung im Internet ist klar und deutlich formuliert.

Das Hotel liegt an einer sehr stark befahrenen Hauptstraße und wenige Meter von
der U-Bahnhaltestelle Brudermühlstraße entfernt.
Kostenpflichtige Parkplätze stehen sowohl vor dem Hotel als auch in der
hoteleigenen Tiefgarage zur Verfügung.

Check-in / Check-out
Durch meine vorzeitige Anreise musste ich ca. 1,5 Stunden auf die Zuteilung meines
Zimmers warten. Man schlug mir jedoch vor, ich könne in der Zwischenzeit meinen
Wagen in die Tiefgarage fahren und das Gepäck mitbringen. Dieses hätte ich in
einem separaten Raum direkt neben der Rezeption lagern können. Ich hätte mir
gewünscht, dass man mich auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht hätte, mich evtl.
in den Barbereich zurückziehen und dort z.B. bei einem Kaffee bis 15 Uhr warten zu
können. Leider fragte man mich auch nicht, ob man beim Entladen des Gepäcks
behilflich sein könnte.

Gegen 14:30 Uhr begab ich mich wieder in den Rezeptionsbereich. Doch niemand
beachtete mich. Erst als ich die beiden Mitarbeiter ansprach, reagierte man. Dabei
befanden sich keine weiteren Gäste in der Lobby.

Schließlich erhielt ich mein Zimmer.

Zimmer
Das Einzelzimmer Nr. 201 lag im 2. Stock mit Blick auf die stark befahrene
Hauptstraße. Wegen des geöffneten Fensters war es sehr laut. Auch war das
Zimmer nicht mit einer Klimaanlage ausgestattet. Bei hohen Außentemperaturen
bedeutet dies: Man öffnet das Fenster und bekommt so angenehme
Zimmertemperaturen, wird aber durch den Außenlärm sehr gestört. Oder man
schließt das Fenster und muss schwitzen.

Das Zimmer selbst war beeindruckend eingerichtet. Hell und modern. Dunkles Holz,
weißer Putz, satiniertes, grünes Glas und rote Kontraste. Das Einzelbett war recht
breit und mit einer sehr bequemen Matraze und schöner Bettwäsche ausgestattet.
Beides waren Garanten für einen sehr guten Schlaf. Im Kopfkissenmenu konnte man
stöbern und sich das Kissen nach Wunsch aufs Zimmer liefern lassen. Neben dem
Bett befand sich ein in die Wand integriertes und indirekt beleuchtetes Regal mit
Glasböden. Lag man im Bett und schaltete man das Licht ein, sah man aber, dass
diese Böden teilweise mit einer dünnen Staubschicht bedeckt war. Ebenso die
Holzablagefläche im unteren Bereich.

An der dem Bett gegenüberliegenden Wand war ein Flatscreen-TV montiert.

Im Zimmer befand sich ein Schreibtisch direkt am Fenster, der genügend Platz zum
Arbeiten bot. Unterlagen informierten über Internetzugang und Möglichkeiten zur
Freizeitgestaltung in der Stadt und eine Fernsehzeitung über das aktuelle
Monatsprogramm.

An der Garderobe, im Kleiderschrank, der auch mit einem kostenlosen Safe
ausgestattet war, sowie in diversen Schubladen stand genug Stauraum für das
Gepäck zur Verfügung.

Der Fußboden im Wohnbereich war mit einem dunklen Teppich ausgelegt, der hier
und da kleine Flecken aufwies, allerdings so gering, dass ich auch barfuß durchs
Zimmer laufen konnte. Der Teppich war angenehm rauh zu den nackten Füßen.

Eine integrierte Küche mit regulärem Kühlschrank (3*-Fach), Herd,
Dunstabzugshaube, Waschbecken, großem Wasserkocher, Geschirr von Seltmann
Weiden, Besteck, Spültuch, Geschirrtuch, Spülmittel, Kochtöpfe, Pfanne, weiteren
Utensilien wie Schneidbretter und Brotmesser und einem großen Abfalleimer
erstaunten mich sehr, als ich eine vermeintliche Schranktüre öffnete, hinter der sich
dann dies alles verbarg. Sehr schön! Schließt man diese Türe, ist auch die
Küchenzeile einfach aus dem Blickfeld verschwunden. Auf den ersten Blick vermutet
man lediglich rechts und links Einbauschränke.

Das Bad ist sehr hell und sehr geräumig. Helle Fliesen in Beige wirken sehr
harmonisch. Die Beleuchtung ist, wie im gesamten Eingangs- und Wohnbereich,
auch hier sehr angenehm. Der große Handtuchhalter ist beheizbar. Über die
gesamte Badbreite ist ein großer Spiegel montiert. Genügend Ablagefläche steht
über dem Waschbecken zur Verfügung. Schöne Armaturen und eine sehr geräumige
Dusche mit guter Beleuchtung runden das Bild ab.

Das Bad war sehr sauber. Lediglich eine dünne Staubschicht bedeckte die
Türklinkeninnenseite und das Kästchen für die Hygienetücher. Alles andere war
perfekt sauber.

Mein Zimmer lag in direkter Nähe zu Aufzug und Treppenhaus. Allerdings war es so
schallisoliert, dass keine Geräusche aus dem Flur oder den Nebenzimmern zu mir
drangen.

Restaurantbetrieb
Betritt man den Restaurantbereich, wird man nicht begrüßt und an einen freien Tisch
geführt. Man sucht sich seinen Platz selbst. Da ich nicht wusste, ob Raucher und
Nichtraucher getrennt wurden, nahm ich einfach an einem Tisch Platz, stellte jedoch
fest, dass leider in unmittelbarer Nähe geraucht wurde.

Das hielt mich auch von einem Restaurantbesuch am Abend ab.

Am nächsten Morgen sah ich, dass sich der Nichtraucherbereich im hinteren Teil des
Restaurants, mit Blick auf den schönen Garten und den Steinbrunnen, befand. Der
Raucherbereich liegt in unmittelbarer Nähe des Buffets.

Das Personal im Restaurant war teils etwas stoisch und ohne Lächeln, teils sehr
freundlich und hilfsbereit.

Das Frühstücksbuffet bot eine reguläre Auswahl, leider ohne frische, aufgeschnittene
Früchte (z.B. Melone, Ananas etc.).

Am zweiten Morgen schenkte man mir eine Tasse Kaffee ein, ließ die Kanne aber
nicht auf dem Tisch stehen (wie es bei anderen Gästen geschah) und ich musste
recht lange warten, bis man mich fragte, ob ich eine weitere Tasse Kaffee haben
wollte.

Sonnenterrasse
Im 4. Stock befindet sich eine Sonnenterrasse mit Tischen, Stühlen und Liegen. Teils
ist diese Terrasse gefliest, teils mit Steinen ausgelegt. Daher ist man etwas
eingeschränkt, wenn man seine Liege anders positionieren möchte. Allerdings
lockern die Steine das Gesamtbild positiv auf.

Von der Sonnenterrasse aus kann man einen Teil der anderen Zimmer sehen, die
zum Garten hin mit einem Balkon ausgestattet sind.

Wellnessbereich
Diesen Bereich habe ich mir aus Zeitgründen leider nicht anschauen können.

Tiefgarage
Die recht düstere Tiefgarage befindet sich direkt unter dem Hotel und hat sehr viele
Stellplätze. Beim Check-in erhält man einen Parkschein, den man hinter die
Windschutzscheibe legen soll, denn hin und wieder kommt es vor, dass sich
Falschparker in der Garage befinden, die durch ein Schreiben hinter dem
Scheibenwischer aufgefordert werden, sich an der Rezeption zu melden.

Auf den ersten Blick ist der Weg von der Tiefgarage hinauf zur Rezeption nicht
behindertengerecht ausgestattet. Auch wer viel Gepäck mitbringt, muss dies
mühsam vom Auto zur Rezeption tragen. Zwar kann man von der Tiefgaragenebene
aus mit dem Aufzug hochfahren, doch der Weg zum Aufzug ist mit viel Gepäck recht
beschwerlich. Insofern sollte man besser vorher seinen Wagen draußen vor dem
Hotel abstellen (sofern ein freier Platz zur Verfügung steht), das Gepäck ausladen,
einchecken und dann erst den Wagen nach unten fahren.

Service
Ich hatte Rezeptionsmitarbeiter darüber informiert, dass ich keine Reinigung des
Zimmers wünschte. Dadurch wurde am Wochenende (Monatswechsel) auch nicht
das Fernsehprogramm ausgetauscht. Auf Nachfrage sagte man mir, man werde mit
Mitarbeitern des Housekeeping sprechen, ich bekäme dann später eine
entsprechende Übersicht. Leider erhielt ich sie nicht. Allerdings wollte ich dann auch
nicht mehr nachfragen.

Fazit: Das Hotel punktet auf jeden Fall durch seine verkehrsgünstige Lage (Autobahn /
Stadtzentrum). Die Ausstattung ist sehr schön und sehr modern. Bei der Buchung
sollte man aber unbedingt die Lage seines Zimmers klären, damit man ein Zimmer
zum Garten hin bekommt und eine gute Nachtruhe sichergestellt wird. Die andere
Alternative ist nur dann akzeptabel, wenn man wirklich einen tiefen Schlaf hat oder
Oropax benutzt. Insgesamt hätte ich mir noch das eine oder andere Lächeln der
Mitarbeiter/innen gewünscht.

Trotz der einen oder anderen Schwäche freue ich mich jetzt schon auf meinen
nächsten Aufenthalt in diesem Hotel !

website: www.apart-muenchen.de

 
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