Las Vegas: Encore

Kategorie: Americas

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Stand: Januar 2009

Im Dezember 2008 und nach einer Bauzeit von ca. 30 Monaten war es endlich so weit: Steve Wynn reichte der Welt die Zugabe zum Wynn: das Encore. Und es ist tatsächlich eine Zugabe, denn genau wie in der Musik kann eine Zugabe noch eine Steigerung der vorherigen Performance bilden. Und genau das erreichte Steve Wynn.

Ihm und seinem Designerteam war es wichtig, zu zeigen, was man –im Vergleich zum Wynn- im Encore verbessern, hinzufügen und was man weglassen konnte. Wynn und Encore sollten eine Einheit bilden. Wichtig war es auch für Steve Wynn und seine Mitarbeiter, ein Hotel der kurzen Wege zu schaffen: Der Gast sollte schnell von der Rezeption zu seinem Zimmer gelangen und nicht, wie in anderen Hotels, erst lange Wege durch das Casino zurücklegen müssen.
Darüberhinaus wollte Steve Wynn ein Hotel schaffen, das mit seinen atemberaubenden Details die Gäste zum Staunen bringen würde. Dazu verpflichtete er Roger P. Thomas, Executive Vice President of Design, und Todd-Avery Lanahan (ABA Design-Studio), der für das Design der Gästeräume und des Spa-Bereichs verantwortlich zeichnet, mit ihren Teams, diese Aufgabe zu meistern.

Steht man auf dem Strip und betrachtet die beiden Hotels, sind sie sich ähnlich, man sieht, dass sie aus einer Architektenfeder stammen. Betritt man jedoch das Encore und verbringt einige Zeit dort, stellt man Unterschiede fest. Zwar verfügt auch das Encore über ein Zimmerkontingent von insgesamt 2034 Zimmern, Suiten und Apartments und ist damit natürlich ein großes Hotel. Doch möchte ich es trotzdem als Boutique-Hotel bezeichnen, da es für mich einen gewissen Charme hat. Hierzu tragen nicht nur das wunderbare Atrium, die Eingangshalle zum Casino, oder die Design-Elemente wie Schmetterlinge als Skulpturen, Mosaik, oder Gemälde bei, sondern auch die Atmosphäre, die im Hotel allgegenwärtig ist. Man fühlt sich umgeben von Schönheit, Kunst und natürlich –auf der anderen Seite- auch von der Stimmung, die ein Casino in Las Vegas charakterisiert. Generell klassifiziert man das Encore sicherlich als Resort, speziell auch durch seine direkte Verbindung mit dem Wynn. Dies ist auch in Ordnung. Sehe ich das Encore aber als eigenständiges Element, ist es für mich ein wunderschönes Boutique-Hotel mit allen Einrichtungen, die ein solches bieten sollte.

Ich möchte meine Erfahrungen nun mit Ihnen teilen. Bitte beachten Sie, dass die Auflistung hinsichtlich der Restaurants und Bars nicht vollständig ist, da ich nicht alle besucht habe.

Transfer: Der Fahrer des Hotels erwartete mich bereits am Eingang zum Gepäckbereich und begrüßte mich dort herzlich. Er begleitete mich zum Gepäckband und kümmerte sich um mein Gepäck. Wir gingen den kurzen Weg zur Limousine. Dort lud er das Gepäck ein und bot mir Wasser an. Zum schönen Fahrzeugambiente hätte ein Trinkglas gepasst. So trank ich das gut gekühlte Wasser eben aus der Plastikflasche. Der Transfer dauerte nur kurz und schon wurde ich am Eingang der Tower Suites Rezeption freundlich in Empfang genommen.
Es gibt noch einen weiteren Bereich, in dem die Gäste der Resort Suiten einchecken.

Check-In: Die Damen am Counter begrüßten mich herzlich und der Check-In war in wenigen Minuten professionell abgewickelt. Ein Mitarbeiter kümmerte sich um mein Gepäck und begleitete mich zur Suite.

Suite: Ich bezog die Suite Nr. 5730. Obwohl auf meiner Zimmerkarte der Vermerk stand, ich wohne in einer Tower Suite, vermute ich im Nachhinein, dass es sich um eine reguläre Resort Suite handelte, da ich zwar mit dem Aufzug für die Tower Suiten hochfuhr, dann aber einen Durchgang benutzte, der in einen weiteren Hoteltrakt führte.
Sobald ich die Suite betrat, wusste ich, dass ich mich hier in den nächsten Tagen zu Hause fühlen würde. Vor mir lag ein Marmorfoyer mit großen Spiegelflächen auf der linken Seite. Auf der rechten Seite war ein beleuchteter Kleiderschrank mit integriertem Safe eingebaut. Genügend Kleiderbügel, ein Bügeleisen und ein Bügelbrett standen zur Verfügung. Der Safe war ungewöhnlich klein, jedoch sehr einfach zu bedienen. Das Badezimmer, ebenfalls zur Rechten, war groß, gut beleuchtet und sehr geräumig. Eine Badewanne lud zum Relaxen ein, die separate Dusche war großzügig bemessen, ebenso wie die beiden Waschtische mit geräumigen Ablagen und gut beleuchteten Spiegeln. Ein Kosmetikspiegel stand auf der Ablage, dessen nicht funktionierende Lampe während meines gesamten Aufenthaltes weder getestet noch ausgetauscht wurde.
Ein kleiner LCD-Fernseher war in die Wand integriert.
Im Bad hingen kuschelige Bademäntel und flauschige Hand- und Badetücher. Accessoires wie gut duftendes Duschgel, Shampoo, Conditioner, Körperlotion, Seifen, Wattepads, Schuhcreme etc. lagen bereit. Eine digitale Waage stand unter der Ablage. Die separate Toilette war großzügig und gut beleuchtet.
Angenehm war das Nachtlicht, das man bei Bedarf im Bad einschalten und dimmen konnte.
Ein Schrank, auf dem der sowohl zur Couch als auch zum Bett hin drehbare Fernseher stand, trennte Wohn- und Schlafbereich voneinander.
Das Bett war unglaublich gemütlich und mit schöner Bettwäsche und bequemen Kissen ausgestattet. Auf der einen Seite standen auf einem Nachttisch eine iPod-DockingStation und auf der anderen Seite ein Wecker. Von einem entsprechenden Panel aus konnte man hier die Beleuchtung sowie die Gardinen und Übergardinen steuern, ebenso das *Bitte-Nicht-Stören-Licht*.
Das große Sideboard enthielt auf der einen Seite die Minibar und auf der anderen Seite einen Eiskübel, sowie unterschiedliche Gläser, einen Korkenzieher und einen Flaschenöffner. In der Minibar wurde man darauf hingewiesen, dass ein Herausnehmen der Artikel für länger als 60 Sekunden automatisch zum Kauf führen werde, genauso wie dies die Artikel betraf, die in einer Vorrichtung auf dem Schrank standen (Snacks, Kosmetika und CDs). Auch wenn ich den Sinn dieser Handhabung irgendwie verstehe, berührt sie mich dennoch negativ.
Eine schöne Geste wären eine Kaffeemaschine oder ein Teekocher, damit man morgens, bevor man sein Zimmer verlässt, schon einen Kaffee oder Tee genießen könnte.
Im Wohnbereich standen auf der linken Seite ein Schreibtisch mit zwei bequemen Stühlen und einer Telefonanlage. Im Schrank war ein Faxgerät untergebracht. Die Beleuchtung war ausreichend. Auf der rechten Seite luden ein großes, etwas fleckiges Sofa und eine kleine Ottomane zum Verweilen ein. Der Blick aus den Fenstern, die über die gesamte Zimmerbreite und vom Boden bis zur Decke reichten, war grandios. Ich konnte zur Linken auf den Golfplatz und weiter auf die Stadt und den Flugplatz schauen. Geradeaus lag das Wynn direkt vor mir. Nach rechts breitete sich der Strip nach Süden aus, während weiter nach Westen der Trump Tower und die Berge meinen Blick begrenzten.
Ich brachte es nicht übers Herz, die Vorhänge zu schließen. Leider waren die Fenster recht schmutzig, dies trübte im wahrsten Sinne des Wortes diesen fast perfekten Ausblick, vor allem tagsüber.
Direkt am Fenster war die Klimaanlage montiert. Zwar war sie einfach zu bedienen, jedoch durch ihre Position recht uneffektiv für den Schlafbereich und überdies so laut, dass ich sie nachts teilweise komplett ausschaltete, um schlafen zu können. Das Schwitzen im gemütlichen Bett war daher dann das geringere Übel.
Ausreichend Ablageflächen standen in allen Bereichen zur Verfügung.
Das Highlight des Raumes war die komplett verspiegelte Seite, durchgehend vom Wohn- zum Schlafbereich. Dies gab dem Raum optisch noch ein wenig mehr Licht und Größe.
Ein negativer Aspekt war die Hellhörigkeit. Saß ich auf der Toilette, konnte ich den Gesprächen über oder unter mir fast problemlos folgen. Meine Suite besaß eine Verbindungstür zum Nachbarraum. Ich hörte ganz genau, wann mein Nachbar das Zimmer betrat oder verließ.
Insgesamt war der Aufenthalt angenehm. Die moderne Einrichtung des Zimmers, das farbliche Design und die Gesamtatmosphäre trugen zu einem erholsamen Wohnen bei. Pluspunkte waren außerdem der abendliche Turn-Down-Service sowie die morgendliche Zeitung.

Restaurants:
Wazuzu (asiatische Küche): Ich nahm hier zweimal mein Mittagessen ein. Zweimal tätigte ich vorher eine telefonische Tischreservierung und zweimal wurde diese nicht wirklich respektiert. Denn beide Male stellten die jungen Damen im Eingangsbereich in Frage, ob ich denn tatsächlich reserviert hatte. Alles verlief dort ein wenig chaotisch, was zu einer längeren Warteschlange hinter mir führte. Doch scheinbar erging es anderen Gästen auch so, denn bei meinem zweiten Lunch wurde eine andere Dame einfach (mit einer rhetorischen Frage, ob es mir unangenehm sei) an meinen Tisch gesetzt. Ich erfuhr, dass auch ihre Reservierung nicht bekannt gewesen sei und sie aus diesem Grunde hätte nicht im Restaurant essen können, wenn sie sich nicht zu mir hätte setzen können.
Das Essen war beim ersten Lunch sehr gut, der Service ebenfalls. Ich entschied mich für eine Sushi-Auswahl (Chef´s Special Sushi Platter), die besser hätte nicht sein können, sowohl von der Präsentation her als auch vom Geschmack. Beim zweiten Lunch traf ich dieselbe Wahl, war jedoch von den gesamten Umständen im Restaurant so irritiert, dass ich dieses Essen nicht wirklich objektiv genießen und beurteilen konnte. Schade. Mir war der Appetit vergangen.
Der Name des Restaurants bezieht sich auf ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, das neun junge Drachen darstellt. Das Restaurant, dessen Herzstück ein überdimensionaler und aus mehr als 90.000 Swarovski-Kristallen bestehender, funkelnder Drache ist, liegt direkt gegenüber dem Casino und ist sehr gut besucht. Wer aber eine Örtlichkeit sucht, in der er während des Essens und bei dezenter Musik entspannen möchte, sollte eine andere Wahl treffen.

Botero: Das kreisrunde Restaurant mit Kunstwerken von Botero und internationaler Speisekarte. Der junge Mann, der für mich zuständig war, gab mir die perfekte Empfehlung für mein Abendessen, das Essen war gut zubereitet. Alles in allem ein Restaurant, das gutes Essen bietet, jedoch für meinen Geschmack etwas zu quirlig und laut ist.

Sinatra: Das sog. *Fine Italian Restaurant*, das dem einzigartigen Frank Sinatra gewidmet wurde. Und ein Restaurant, das das Attribut *einzigartig* in seinem Namen führen sollte. Hier stimmte fast alles: Der Empfang beim Betreten des Restaurants, die freundlichen und sehr diskreten Mitarbeiter, das sehr gute Essen und ein wunderschönes Ambiente. Lediglich die Musik war etwas zu laut, um sich entspannt mit seinem Gegenüber unterhalten zu können. Ein Abendessen, das ich dennoch in sehr guter Erinnerung behalten werde.

Switch: Dieses Restaurant zeichnet sich durch ein interessantes Designkonzept aus. In regelmäßigen Abständen ändern sich die Wände des Restaurants und die (ziemlich laute) Musik passt sich dem neuen Design an. Ich erfuhr, dass man vor kurzem auch noch die Deckenkonstruktionen innerhalb dieser vier Zeitintervalle änderte und sogar die Mitarbeiter sich in diesem Takt umzogen. Selbst erlebt habe ich dies aber leider nicht.
Das Restaurant bot eine schöne Auswahl internationaler Speisen. Ich habe Steak & Seafood probiert und war mit meiner Wahl – hinsichtlich des Hummers – sehr zufrieden, während das Steak leider nicht nach meinen Wünschen zubereitet war. Auch war die Wartezeit zwischen Vor- und Hauptspeise ungewöhnlich lang. Ich wurde sehr höflich und freundlich beim Betreten des Restaurants begrüßt und an den Tisch geführt, doch hielt die Freundlichkeit des Personals leider genau nur so lange, bis ich meinen Cappuccino getrunken und den Beleg unterschrieben hatte. Kein Wort zum Abschied.

Society: Ein Restaurant für den ganzen Tag, denn man bietet hier Frühstück, Lunch und Dinner. Das *American Comfort Food* wird von morgens 06:30h bis (am Wochenende) 3 Uhr nachts gereicht. Hier aß ich ebenfalls zu Mittag und war von der freundlichen Begrüßung durch die Mitarbeiter sehr beeindruckt. Das Servicepersonal war sehr effizient und auch behilflich, was die Beratung bzgl. der Auswahl der Gerichte betraf. Das Essen selbst (Grilled Chicken Salad) war makellos und absolut in Ordnung. Das Ambiente gefiel mir sehr gut. Es ist ein recht hippes Lokal, das ebenfalls in direkter Nähe zum Casino liegt. Die Geräuschkulisse ist auch hier sehr ausgeprägt.

Daniel Boulud Brasserie (Wynn): Das Restaurant liegt direkt am Lake of Dreams. Man kann sowohl auf der Terrasse als auch im Restaurant selbst Platz nehmen und die vorzügliche Küche des bekannten Chefs genießen. Ein Ambiente und eine Auswahl an Speisen, die mir sehr gefallen haben.

Alex (Wynn): Für mich ist das Alex im Wynn genau das, was das Sinatra im Encore ist: einzigartig. Ein Restaurant der Spitzenklasse. Schon das Lesen der Menukarte lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Hier stimmt einfach alles: Der Eingangsbereich, der wie ein englischer Club gestaltet ist, mit seiner sehr umfangreichen Bar und Lounge. Dann das Restaurant selbst mit einer unglaublichen Deckenhöhe, die dem Gast ermöglicht, sich einfach treiben zu lassen und die Delikatessen zu genießen, die ihm hier serviert werden. Das Personal ist sehr diskret und sehr hilfsbereit, die musikalische Untermalung perfekt. Ich hatte noch die Gelegenheit, einen Blick in den exklusiven Weinkeller zu werfen, der keine Wünsche offen lässt.
Ein sehr außergewöhnliches Abendessen in wunderschöner Atmosphäre.

Küche allgemein: Ich habe den Eindruck, dass sowohl im Wynn als auch im Encore hervorragende Köche und Mitarbeiter beschäftigt sind.

Bars:
Lobby Bar & Café:
Direkt im Bereich der Aufzüge zu den Resortzimmern gelegen, bietet diese angenehme Kombination aus Café und Bar eine schöne Auswahl an Snacks, Gebäck, Weinen und ausgesuchten Cocktails. Man kann sich hier zum Frühstück treffen, zu einem kleinen Mittagessen verabreden oder den Tag in angenehmer Gesellschaft bei speziellen Cocktails und Drinks beenden.

Eastside Lounge: Diese Lounge bietet auch Sitzplätze im Außenbereich mit Blick auf die schöne Poolanlage. Hier stehen Cocktails und andere Alkoholika zur Auswahl. Ein Treffpunkt, um zu sehen und um gesehen zu werden.

Nightclubs:
XS (Encore):
Das XS ist der für mich schönste und anspruchvollste Szeneclub. Großzügig angelegt mit direktem Zugang zum Poolbereich bietet er viele Aufenthaltsmöglichkeiten. Das XS ist golden, stylish, schön, wild und jung – mit sehr nettem und freundlichem Personal.

Blush (Wynn): Das Blush gefiel mir –im Vergleich zum XS- nicht so gut. Dieser Nachtclub hat zwar ebenfalls einen Innen- und Außenbereich, ist aber wesentlich kleiner und kompakter. Bei Hochbetrieb wird es recht eng. Die Musik war trendy und laut, genau das Richtige für einen hippen Abend.

Tryst (Wynn): Besitzt man nicht gerade einen VIP-Status, kann es durchaus lange dauern, bevor man in diesen Club eingelassen wird. Das Tryst ist groß (incl. großzügigem Außenbereich mit Blick auf einen wunderbaren Wasserfall). Das Tryst ist laut. Zwar ist die Musik genial gemischt, doch habe ich hier das außergewöhnliche Ambiente vermisst, das dem XS so zu Eigen ist.

Sollte ich eine Staffelung erstellen, stünde das XS an erster Stelle, gefolgt von Tryst und Blush (in dieser Reihenfolge). In allen Clubs herrschte Rauchverbot, außer in den jeweiligen Außenbereichen.

Spa-Lounge: Nach einem anstrengenden Abend in einem der Nachtclubs, begibt man sich am besten ins Spa. Verlässt man den Aufzug im Spa-Bereich und betritt man den sog. Spa Court, verschlägt es einem die Sprache. Todd-Avery Lanahan und sein Design-Team haben wirklich Großes geleistet. Opulenz in wunderschönen Farben lässt einfach nur den Atem stocken. Man kann nur noch in einem der bequemen Sessel Platz nehmen und staunen. Von diesem Atrium aus gelangt man zum Fitnesscenter, zum Friseur, zu einem kleinen Laden, in dem hochwertige Produkte verkauft werden, und natürlich auch zum Spa-Bereich selbst.

Salon: Ich vereinbarte einen Termin, weil ich erfahren wollte, wie sehr sich Resultate in einem solch hochwertigen Hotel von einem normalen Friseurbetrieb unterscheidet und hoffte auf eine außergewöhnlich kreative Beratung. Der Salon selbst ist sehr modern, sehr schön und sehr großzügig eingerichtet. Helle Farben, kombiniert mit einer sehr großen Fensterfront, von der aus man einen schönen Blick auf die Umgebung genießen kann, nehmen die Kunden für sich ein. Die Damen, mit denen ich in Kontakt kam, waren sehr freundlich. Allerdings wurde auch in diesem Salon lediglich mit Wasser gekocht. Anstelle einer außergewöhnlichen Beratung und Ausführung trat eine ganz normale und gute Friseurbehandlung. Nicht mehr und nicht weniger.

Fitnesscenter: Ich benutzte diese Einrichtung nicht, allerdings schien sie mir sehr modern und ansprechend.

Spa-Bereich: Während der Spa-Besichtigung war ich einfach nur beeindruckt von der großzügigen Anlage und dem wunderbaren Design. Als die Dame, die mich herumführte, dann noch erzählte, das man vor den Behandlungen aus diversen Musikstücken, Beleuchtungskombinationen und Öl-/ Duftvarianten wählen könne, um das Spa-Erlebnis noch weiter zu vertiefen, war es um mich geschehen: Ich buchte eine Behandlung.
Am nächsten Tag meldete ich mich an der Spa-Rezeption und wurde in den inneren Bereich geführt. Dort zeigte mir eine freundliche Mitarbeiterin die Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen: Umkleidekabinen, Duschen, Ruhezonen, Pools etc. Auf ihre Frage, ob sie mir etwas zu trinken bringen könnte, bestellte ich einen frischgepressten Orangensaft, der mir dann aber leider nicht gebracht wurde. Schließlich zog ich mich um und nutzte eines der kleinen Schließfächer. Alles war sehr geschmackvoll konzipiert. Ich duschte und begab mich in den Poolbereich, in dem ich einen der großen Whirlpools nutzte und mich anschließend auf einer der beheizten Marmorliegen entspannen wollte. Doch hielt die Ruhe nicht lange an, denn schon bald wurde eine weitere Kundin durch die Anlage geführt und – was mir selbst vorher nicht aufgefallen war – in normaler Lautstärke darauf hingewiesen, welche Leistungen und Möglichkeiten zur Verfügung standen. Diese Einweisungen sollten gerade in einem Ruhebereich etwas dezenter durchgeführt werden, so dass die Kundinnen, die sich dort aufhalten und entspannen möchten, dies auch wirklich in Ruhe genießen können.
Schließlich begab ich mich in den Raum, von dem aus ich zur gebuchten Anwendung gebracht werden sollte. Man bezeichnet ihn als *Tranquility Room*. Ich freute mich bereits auf die Ruhe, die mich dort umgeben würde. Leider fungiert dieser Raum aber tatsächlich als Transferraum. Hier werden die Kunden abgeholt und verlassen auch durch diesen wieder den Anwendungsbereich. Zwar laden schöne Couches zum Ausruhen ein, doch wirkliches Ausruhen und Relaxen ist hier nicht möglich.
Letztendlich wurde ich von meiner Masseurin abgeholt und mit freundlichen Worten zum Massageraum geführt, in dem ich die 75-minütige Behandlung mit dem Namen *Sandalwood Stone Ritual* genießen sollte. Tags vorher war noch von Musik-, Licht- und Öl-/ Duftauswahl die Rede, doch an diesem Tag wurden mir diese Möglichkeiten nicht geboten. Auch wurde ich nicht– wie es eigentlich normalerweise üblich ist – nach körperlichen Belange gefragt, auf die man gesondert eingehen oder achten müsse. Der Massageraum hielt leider auch nicht das, was der erste Eindruck am Vortag versprach. Er war recht durchschnittlich eingerichtet: Eine auf den ersten Blick herkömmliche Massageliege stand direkt neben einer wie eine Küchenzeile aussehende Schrankkombination. Irgendwie irritierend. Ich hatte etwas anderes erwartet. Etwas, das dem gesamten Eindruck gerecht wird, der hier vermittelt werden möchte: Luxuriöse Behandlungen in luxuriösem Ambiente.
Die Behandlung selbst lief recht zügig ab: Das Peeling wurde rasch aufgetragen. Dann begab ich mich in den angrenzenden Raum, in dem ich mich kurz duschen sollte. Hier sah ich einen wunderschönen Ruhebereich, auf den ich mich schon freute: Endlich würde ich hier nach der Massage entspannen können. Endlich ein Bereich – wenn auch recht klein – der meinem Verständnis für ein Spa-Erlebnis entsprach. Nach der Dusche begab ich mich wieder auf die Massageliege und freute mich auf die totale Entspannung bei der Hot Stone Massage. Doch dieses Gefühl kam leider nicht auf. Zwar döste ich ein wenig vor mich hin, doch wurde ich immer wieder dadurch irritiert, dass die Masseurin den Kontakt zu mir abbrach, um die nächsten Steine von der Küchentheke zu nehmen und dann zu benutzen.
Schließlich kam die Behandlung zum Ende und ich hoffte, nun noch ein wenig im Bereich nebenan relaxen zu können. Das war leider nicht der Fall. Ich wurde gebeten, den Beleg zu unterschreiben und der Therapeutin nach draußen zu folgen. Das irritierte mich nun sehr. Auf dem Weg zu den Umkleide- und Duschbereichen meinte sie, ich könne noch den ganzen Tag im Spa-Bereich verweilen oder auch zurückkehren. Irritiert zog ich mich um und setzte mich noch einen Moment in den Eingangsbereich, in dem Kaffee und Tee gereicht wurden. Allerdings nicht wirklich stilvoll, denn es standen lediglich Pappbecher zur Verfügung. Ich war enttäuscht. Wirklich enttäuscht. Ich hatte wesentlich mehr erwartet. Zudem der Bereich, den man als erstes betritt, wenn man zum Spa möchte, unglaublich luxuriös wirkt. Schade, dass der Service nicht das hielt, was der erste Eindruck versprach. So schenkte ich mir einen Tee ein und verließ damit schnell den Spa-Bereich, um mir auf meinem Zimmer die Ruhe zu gönnen, die ich nun dringend benötigte.

Poolanlage: Die Außenanlage bietet zwei großzügige Pools, die unglaublich schön gestaltet und teilweise von sog. Cabanas umgeben sind, die man mieten kann, um ein wenig der heißen Sonne Las Vegas´ zu entfliehen. Sehr geschmackvoll und sehr ansprechend! Leider war es während meines Aufenthaltes zu kalt, um einmal ins Wasser zu springen.

Esplanade: Die beiden Hotels sind durch die sog. Esplanade miteinander verbunden, einer Aneinanderreihung von sehr hochwertigen Geschäften wie Chanel, Rolex, Rock & Republic oder Homestore. Steve Wynn stellte nicht nur den Anspruch an sein Designerteam, dass jeder Laden ungewöhnliche Merkmale tragen sollte, die nur ihm eigen sind (z.B. wurde das Design des Chanel-Geschäftes dem des Apartments von Coco Chanel nachempfunden), sondern alle Geschäftsfronten mussten sich voneinander unterscheiden. Dieses außergewöhnliche Konzept trägt zum wirklich interessanten Ambiente bei, das auch hier wieder durch die wunderschöne Schmetterlingsthematik und die vielen unglaublichen Kronleuchter aus rotem, venezianischen Glas abgerundet wird.
Ich habe jedoch den Eindruck, dass ein bestimmtes Klientel vom Encore angezogen werden soll, Familien mit kleinen Kindern sind es scheinbar nicht, denn speziell im Bereich dieser exklusiven Ladenlokale sind z.B. Kinderwagen nicht erwünscht.

Casino: Kein anderes Casino in Las Vegas beeindruckt mich mehr. Zwar herrscht auch hier Raucherlaubnis, doch ist die Klimaanlage so effizient, dass man fast vergisst, von Rauchern umgeben zu sein. Auch wird hier -wie im gesamten Hotel- ein unvergleichlicher Duft verströmt, der den Qualmgeruch fast neutralisiert. Das Casino ist –so wie ich es beurteilen kann- zwar nicht groß, glänzt aber durch seine Auswahl an Spieltischen und –geräten. Natürlich gibt es auch hier separate Bereiche für die sog. High Limit Slots und High Limit Gamings, die aber der Allgemeinheit nicht zugänglich sind, speziell jener im Sky Casino im 63. Stock. Die Damen und Herren, die im Casino arbeiteten und die ich beobachten konnte, waren sehr freundlich und schienen Spaß an ihrer Arbeit zu haben.

Le Rêve: Zum zweiten Mal sah ich mir diese Show an und zum zweiten Mal verzauberte sie mich. Zwischenzeitlich hatte man sie hier und da durch neue Effekte und durch neue Choreografien positiv modifiziert. Daher kann ich schon wieder sagen: Es war die beste Live-Show, die ich in meinem Leben gesehen habe. Gratulation an alle, die sowohl vor als auch hinter den Kulissen arbeiten und dieses Stück zum Meisterwerk haben werden lassen.

Konferenzzentrum (Encore + Wynn): Auch wenn man von zwei Konferenzzentren spricht, sind diese durch einen Gang miteinander verbunden und bieten dem Kunden eine einzigartige Auswahl an Möglichkeiten. Begibt man sich vom ersten Konferenzraum des einen Hotels zum letzten des anderen, legt man einen recht langen Weg zurück. Allerdings werden die Sinne belohnt, denn Kunstwerk reiht sich an Kunstwerk. Das Design dieses Bereiches entspricht dem Aufwand der Designer in beiden Hotels. Sonst hat man schon mal den Eindruck, dass gerade die Bereiche um die Konferenzsäle recht stiefmütterlich behandelt werden. Doch ist dies hier nicht der Fall. Man sollte sich als Gast wirklich die Zeit nehmen, einmal diesen Weg zu genießen und innezuhalten.

Impressionen von Eindrücken *Hinter den Kulissen*:
Im Wynn beschäftigt man 10.000 und im Encore 5.000 Mitarbeiter. Ihnen steht eine Kantine zur Verfügung, die manch ein Sterne-Restaurant vor Neid erblassen ließe. Die Mahlzeiten sind kostenfrei. Den Angestellten werden die jeweiligen Uniformen (incl. Wäsche- und Reparaturdienst) ebenfalls kostenfrei zur Verfügung gestellt. Über dem Durchgang vom Mitarbeiter- zum öffentlichen Hotelbereich ist der Spruch *It´s Showtime* angebracht: Eine Erinnerung daran, dass dem Kunden das Beste geboten werden soll, das jedem Mitarbeiter zur Verfügung steht. Es hat mich sehr beeindruckt.
Allein im Bereich Room Service bereitet die Küche täglich ca. 2100 Mahlzeiten für Gäste im Wynn und ca. 1500 Mahlzeiten im Encore zu.
Boris Villatte, der für den Bereich *Brot* zuständig ist, erzählte mir, er stelle täglich rund 100 Sorten Brot her, die für ungefähr 20.000 Portionen reichen.
Paul Bartolotta, der im Wynn ein sehr gutes Restaurant betreibt, sprach in der Küche davon, dass täglich bis zu 60 unterschiedliche Fischsorten zur Verfügung stehen. Er gab Einblick in die Tanks, in denen z.B. die berühmten Maine Lobster untergebracht sind, von denen bis zu 5000 Stück im Monat verzehrt werden.
Von Paige Dixon, Floral Design Director, erfuhr ich, dass ca. 70 Floristen damit beschäftigt sind, die Blumenarrangements zusammenzustellen und sich um die Pflanzen zu kümmern. Dreimal täglich werden alle Blumen im Hotel geprüft und umgestellt, damit sich dem Gast ein immer wieder neues Bild bietet. Das Pflanzenbudget beträgt jährlich 1,8 Millionen US-Dollar für das Wynn und 1,2 Millionen US-Dollar für das Encore. Paige Dixon zeichnet auch verantwortlich für das Design der vier Drachen, die in China hergestellt und nach Las Vegas transportiert wurden, um als Dekoration für das chinesische Neujahrsfest in beiden Hotels verwendet zu werden.
Alle, im Hotel sichtbaren Pflanzen und Bäume sind echt. Der älteste Baum ist bereits 150 Jahre alt.
Skulpturen, Gemälde und andere Kunstgegenstände wurden aus vielen Ländern zusammengetragen und bilden eine einzigartige Sammlung.
Elaine Wynn, eine inspirative, energiegeladene Dame und Ehefrau von Steve Wynn, behält nicht nur den Überblick über alle Design-Themen, sondern ist auch verantwortlich für die Ausarbeitung der einzelnen Mitarbeiteruniformen, die sich perfekt in das Gesamtambiente einfügen.
Die beiden Swarovski- Pfaue, die vor dem High-Limit-Bereich wachen, wurden in Hongkong hergestellt und bestehen aus Tausenden von Kristallen.
Kronleuchter und Decke des XS- Nightclub sind mit einer Schicht aus 24-karätigem Gold belegt.
Aus Rücksichtnahme auf die asiatische Mentalität hat man auch in diesem Hotel auf Etagen von 40-49 verzichtet.
Zum ersten Mal werden in einem Chanel-Laden Schmuck, Kleidung und Düfte zum Verkauf angeboten.

Site Inspection:
Das Encore bietet insgesamt 2034 Zimmer (Wynn: 2716) in folgenden Ausstattungsvarianten (Raucher- und Nichtraucheretagen):
1767 Encore Resort Rooms (700-745 sq-ft)
141 Tower Suites (700-745 sq-ft)
47 Parlor Suites (1408 sq-ft)
47 Salon Suites (2261 sq-ft)
15 Apartments mit 2 Schlafzimmern
16 Duplex Apartments mit 3 Schlafzimmern
1 Penthouse Apartment mit 3 Schlafzimmern

Ich sah die Parlor-Suite E2605 mit separatem Massageraum, die Salon-Suite E2606, sowie das zweistöckige Duplex-Apartment E2601. Alle Räume waren großzügig geschnitten und mit hervorragenden Materialien und Möbeln ausgestattet.
Das Penthouse-Apartment stand leider für eine Besichtigung nicht zur Verfügung.
Leider war es auch zu keiner Zeit möglich, im Nachgang zu meiner vorjährigen Besichtigung im Wynn Hotel noch ein reguläres Standardzimmer anzusehen.

Check-Out: Als es an der Zeit war, das Hotel zu verlassen, rief ich kurz bei der Rezeption an, um Hilfe mit meinem Gepäck zu bekommen. Nur wenige Momente später klingelte es schon an meiner Türe und ein freundlicher Mitarbeiter stellte sich vor und bat darum, eintreten und mir behilflich sein zu dürfen. Er fragte, ob ich an alles gedacht und nichts im Zimmer vergessen habe. Er fragte sogar, ob er noch einmal für mich nachschauen sollte. Dies fand ich sehr aufmerksam.
Der Check-Out verlief sehr professionell und sehr zügig. Das Gepäck wurde zwischenzeitlich schon nach draußen gebracht, da ich abgeholt und zum Flughafen gefahren werden sollte.
Alle Mitarbeiter, mit denen ich auf dem Weg nach draußen in Kontakt kam, verabschiedeten mich freundlich und wünschten mir eine gute Reise.

Transfer: Der Limousinentransfer verlief perfekt und zügig. Der Fahrer war sehr diskret und sehr freundlich.

Fazit: Das Encore, die jüngere Schwester des Wynn, ist wirklich ein junges und ein sehr hippes Hotel, ohne überdreht zu wirken. Zwar dominiert die Farbe Rot in den Stilelementen, doch trägt sie zur Lebhaftigkeit, zur Lebendigkeit bei und schafft ein wohnliches Ambiente, gerade auch in den öffentlichen Bereichen.
Beeindruckt hat mich die Luftigkeit und Leichtigkeit der Architektur sowie die Freundlichkeit der meisten Mitarbeiter und deren Professionalität. Die beiden echten Wermutstropfen in Sachen professionellem Auftreten der Kundschaft gegenüber waren das Verhalten der Mitarbeiterinnen im Empfangsbereich des Wazuzu, sowie hinsichtlich der Spa-Anwendung.
Das Encore ist dennoch eines der Hotels, in das ich gerne zurückkehren werde.

Bitte besuchen Sie: www.encorelasvegas.com

English

As of January 2009

After a construction period of about 30 months Steve Wynn was able to present the world with an encore to the Wynn: THE Encore. And you can really call it an encore. Not only in the music business one is able to increase the perfection of a previous performance. And that is exactly what Steve Wynn has achieved.
It was his and his designer´s goal to show what could be improved, added or left – compared to the Wynn. Wynn and Encore were supposed to unite in the perfect way.
It was also mandatory to create a hotel where the guest can be comfortable and is able to reach his room quickly without walking through the casino endlessly – as it happens in most of the other Las Vegas venues.

Also the Encore should just “wow” the visitors with its awesome details. To achieve this Steve Wynn assigned Roger P. Thomas, Executive Vice President of Design. And he assigned Todd-Avery Lanahan (ABA Design Studio), who signs responsible for the design of rooms and spa. Together with their teams they accomplished the huge task.
If one looks at the Wynn and Encore from the Strip the similarity of both properties is obvious. But as soon as you enter the Encore and take some time walking around you see the difference at once. Although the Encore offers a total of 2034 rooms, suites and apartments I would still classify it as boutique hotel, revealing charm and exclusiveness. Adding to this is the wonderful atrium, the entrance to the casino, the entire elements of design like eternal butterflies, sculptures, mosaics or paintings as well as the special atmosphere at the entire hotel. You are surrounded by beauty, art and –of course- on the other hand by the mood which characterizes a casino at all. Usually you would call the Encore a resort, especially also because of its interconnection with the Wynn. Which I agree with – so far. But if I see the Encore as a separate property I find it is the perfect boutique hotel with all features a grand hotel should offer.

Let me now acquaint you with my experiences of living at the Encore. Please note that the below listing does not include all restaurants and bars as I have not visited the entire venues.

Transfer: Upon arrival at the airport I was greeted by the driver. He joined me on the way to the luggage belt, took care of my bags and pieces, walked me to the limousine and offered me some water. A nice piece of glass or crystal would have “upped” the style. But then I just drank the nice and cool water out of the plastic bottle. The transfer only took a few minutes and I was greeted very friendly upon arrival at the Tower Suites Entrance. There is a second entrance for the guest of the Resort Suites as well.

Check In: The ladies at the counter greeted me very politely and the check in was taken out quickly and very professional. A friendly gentleman took me to the room.

Suite: Although my room key showed Tower Suite, I now assume that I was put into a Resort Suite as I took the Tower Suite elevator but had to walk through a door into another section of the hotel.
As soon as I entered my suite E5730 I knew that I would love the next couple of days. A marble lounge with large mirrors on the left side stretched before me. To the right I found a wardrobe with integrated safe (safe: astonishingly small, but easy to handle), sufficient hangers, an iron and ironing board. The bathroom, also to the right, was large, well lit and very spacious. A bath tub invited to just soak up and the separate shower stall was roomy as well. Two sinks with sufficient storage room for cosmetics and other things were available too. A make-up mirror was standing between the sinks. Usually you can switch on the light, but this light did not work and was not fixed during the entire time. A little LCD TV had been installed next to the sinks so I could watch TV from the tub.
Fluffy bath robes and towels were available as well as amenities like shower gel and soaps with beautiful scent, shampoo, conditioner, lotion, cotton pads, shoe polish etc. A digital scale was put underneath the sink. The separate toilet was spacious and well lit. I liked the nightlight which provided soft lights underneath the sinks.
The suite itself was a very large room with partition on which a large swivel LCD TV had been installed. You could either turn it to the bed or to the living room area.
The bed was unbelievably comfortable and showed a nice selection of linen and pillows. Next to the bed on the right nightstand you could use kind of an iPod docking station and on the left nightstand an alarm integrated into a panel from which you could decide whether to open or close drapes and curtains or to switch on / off the lights as well as the “Please do not disturb” sign.
The large sideboard on the wall offered a mini bar on the one side and on the other side an ice bucket, different glasses, a cork screw and a bottle opener. A sign in the mini bar said that taking out items for more than 60 seconds would result in a charge to the room. This applied to the items on top of the side board as well (snacks, cosmetics and cds). Although I somehow understand this, it is quite astonishing in a negative way – especially for a hotel of this standard.
It would have been a nice gesture to provide guests with a coffee or tea maker in order to enjoy the first coffee or tea of the day without having to get dressed and leave the room.
The living room area was set up with a desk, two comfortable chairs and telephone equipment to the left. The little cabinet underneath held a fax machine. Lighting was sufficient. To the right a large sofa (unfortunately with some obvious spots) and an ottoman invited to laze away the day and to admire the awesome view out of the large floor-to-ceiling windows. To the left I saw the golf court and further away the city and the airport. The Wynn was right in front of me. To the right the Strip meandered towards the South. To the West there were the Trump Tower and the mountains keeping my view.
Obviously I never closed the curtains. Unfortunately the windows were quite dirty which definitely and literally clouded this perfect view – especially during the daytime.
Right next to the window the air condition was installed. Although easy to handle the location of the construction was very ineffective with regards to the cooling of the bedroom. Additionally the air condition was so noisy that during the night I had to switch it off to get some sleep. So sweating through the night was the lesser of two evils.
Storage room was available throughout the suite and very sufficient.
The highlight of the room was the one fully mirrored wall – through from bed to living room area. This increased the feeling of light and space.
Walls were very thin. Being on the toilet I could follow the conversations in the rooms above or underneath me easily. My room connected with the adjacent one. I could have taken down the exact times when my neighbor arrived or left his room.
At large my stay was pleasant. Modern furniture, design and the entire atmosphere added to the relaxing way of living here. Turn Down Service in the evening and newspaper in the morning added to the Living Touch.

Restaurants:
Wazuzu (Asian):
I took lunch here twice. And twice I made a table reservation and twice this was not really respected. Both times the ladies at the entrance questioned me if I were sure I had made a reservation. Everything was quite chaotic, which generated an increasing waiting line behind me. But obviously other guests experienced the same. During my second lunch a lady was seated at my table (the waitress just rhetorically asked if I minded). The lady mentioned that her reservation had also been neglected so that her choice was either to leave or to join somebody at a table.
During the first lunch food and service were very good. I took a Sushi selection (Chef´s Special Sushi Platter), which could not have been better (presentation and taste). During the second lunch I took the same selection, but the circumstances at the restaurant had obviously irritated me so much that I could not really enjoy lunch anymore. My appetite had been spoiled.
Wazuzu´s name references a well-known 16th century painting of nine young dragons. The restaurant –with its prime art piece, a 27-foot dragon and comprised of 90,000 Swarovski crystals – lies adjacent to the casino and is very well frequented. Those who look for a venue to relax during the meals and listen to decent and quiet music should select a different restaurant.

Botero: The circular restaurant with artwork from Botero and with international cuisine. The young gentleman who took care of my table recommended the perfect dinner for that night. The meal was very good. All in all a restaurant with very good cuisine, but – to my taste – a bit loud and bustling.

Sinatra: The Fine Italian Restaurant dedicated to the one and only Frank Sinatra. And a restaurant which should use the expression one-of-a-kind in its name. Dinner here was almost perfect. The greeting upon arrival, friendly and very discreet employees, very good food and a wonderful atmosphere. Unfortunately the music was a bit too noisy to talk to each other in a relaxing way. Nevertheless I will really keep this dinner in pleasant memory.

Switch: The restaurant displays a very interesting concept. In certain intervals the restaurant physically transforms itself into a new design (including the quite noisy music). I have been told that just a while ago the ceiling was also transformed every time. The employees used to change their attire as well. Unfortunately I was not able to experience all that.
The restaurant has a fine selection of international cuisine. I tasted Steak & Seafood. The lobster was very tasty. The steak had not been cooked to my order. The waiting time between the single courses was extremely long. When I arrived at the restaurant I was greeted very politely and taken to the table. The friendliness of the employees only took until I had my cappuccino and signed for the bill. No words of farewell.

Society: A restaurant for the entire day as you can have breakfast, lunch and dinner. The “American Comfort Food” is available from 06.30am to 03.00am (on the weekends). I had lunch here and was astonished by the absolute friendliness of the employees when they greeted me. The waiters were very efficient and helpful in suggesting the right selection. The meal (Grilled Chicken Salad) was perfect and very well done. I loved the ambience. This is quite a hip restaurant, located next to the casino area. Noises are quite high here as well.

Daniel Boulud Brasserie (Wynn): The restaurant is located on the edge of Lake of Dreams. You can either have a seat on the terrace or inside the restaurant. Cuisine is outstanding. I enjoyed ambience and the selection of meals very much.
Alex (Wynn): To me the Alex at Wynn is exactly what Sinatra is to the Encore: top notch. A restaurant like no other. Reading the menu lets you start drooling. Everything is perfect. The entrée, which has been designed like an English club, with its huge bar and lounge. The restaurant itself with an amazing ceiling, enabling the guests to just relax and enjoy the delicacies before them. The waiters are very discreet and polite, the background music is just perfect. I also took the chance to have a look at the extensive wine selection. A very special dinner in a wonderful atmosphere.

It seems to me as Wynn and Encore are blessed with outstanding chefs and their employees.

Bars:
Lobby Bar & Café:
Right when you exit the elevators to the Resort Rooms you get to this nice café, a combination of café and bar with a fine selection of snacks, pastries, wines and special cocktails. You can have breakfast here or meet with friends for a light lunch or call it a day while enjoying cocktails and dinner.
Eastside Lounge: This lounge also offers outside seating with a view of the beautiful pool area. You can have cocktails and other drinks. A gathering point to see and to be seen.

Nightclubs:
XS (Encore):
To me the XS is the most beautiful and sophisticated nightclub. Vast and with direct access to the pool XS offers lots of different areas. XS is golden, stylish, beautiful, wild and young – with fine and friendly personnel.

Blush (Wynn): I did not really like Blush so much (compared to the XS). There is an inside and outside area as well, but Blush is a lot smaller than the XS. And if the party is on and lots of people gather it gets quite tight. The music is trendy and loud – just the right thing for a hip evening.

Tryst (Wynn): If you don’t have VIP status, it will take a while to gain entrance into this club. The Tryst is large (including the vast outside area with view of the beautiful waterfall). The Tryst is loud. The DJs are very talented and mix the music perfectly, but I did miss the extraordinary ambience of the XS.
My ranking: XS, Tryst and last but not least the Blush. Smoking is prohibited except for the outside areas.

Spa-Lounge: After an exhausting evening in one of the nightclubs you could while away the day at the spa. When you leave the elevator and enter the Spa Court you will be missing words. Todd-Avery Lanahan and his design team really achieved the extraordinary. Opulence in wonderful colors leaves you speechless. The only thing you can do now is get to one of the super comfortable chairs and goggle around. The atrium is the center around which the fitness area, the salon, a shop for high quality products and of course the spa, are located.

Salon: I made an appointment to see if there would be a difference between achievements in such a high class hotel or a regular salon and hoped for an extremely creative consultation. The salon had been decorated in a modern, beautiful and vast design. Light colors combined with large windows and a view of the surrounding area, were soothing to the eye. The ladies who worked at the salon were very friendly. But instead of an extraordinary consultation, creativity and accomplishment I received a regular and good salon treatment. Nothing more, nothing less.

Fitness Center: I did not use the fitness center but the equipment seemed to be state-of-the-art.

Spa: During the spa inspection I was fascinated by the lavish area and the wonderful design. I was told that guests have a choice of music, lighting and a variety of scents and different oils to enhance their spa treatment. This made me fall for the decision of making an appointment myself straight away.
So I went down to the spa again the next morning and was escorted to the inner area. The lady showed me around and explained all the different areas, like changing rooms, showers, quiet areas, pools etc. She asked me if she could bring me something to drink. So I ordered an orange juice, which I never got in the end. Finally I changed and used one of the nice lockers to store my belongings. I took a shower and went to the pool area to soak up in one of the large whirl pools and to rest on one of the heated marble bench. But it was quiet just for another moment, as the spa lady entered the room to acquaint another customer with the features. Instead of speaking with a low voice she explained everything in a regular tone which was enhanced by the tiles and the water. This does not improve the relaxation of those who want to just rest and doze off a bit before the treatment.

Finally I went to the room where I would be picked up from and taken to the treatment area. This room was called “Tranquility Room” and I was looking forward to finally resting a bit here. But eventually this room is kind of a transfer room as the clients just wait here to be escorted away. And they will leave the treatment area again through this room. Although a nice setting with couches invites to just laze along tranquility is not the big and important word here.

Finally I was met by the therapist and taken to the respective room, where I would enjoy a 75 minute treatment called “Sandalwood Stone Ritual”. I was looking forward to all the possible selections. But none of them was offered at all. I was not even asked if I had any physical issues to take care of. Finally the treatment room itself was disturbing and not very inspiring. A regular massage table was positioned right next to cupboards which looked like a regular kitchenette. Somehow irritating. I had expected much much more. I had expected a design comparable to the Spa Atrium with its opulence and beauty. I had expected a luxury treatment in a luxury ambience.
The treatment itself was taken out quickly. The scrub was applied almost in a rush. Then I had to move over into the adjacent room to shower off. There I saw the beautiful relaxing area I had wished for. Here I would finally be able to laze away after the treatment. Finally an area – although quite small – which was according to my understanding and experiences of a spa. After the shower I returned to the massage table looking forward to the total relaxation of the hot stone therapy. But relaxation I could not enjoy. While dosing off a bit I was always irritated when the therapist broke contact to me by returning to the kitchen board and grabbing another stone to apply.
Finally she came to an end and I was hoping to be able to stay and rest a bit. But the therapist presented me with the bill I had to sign and asked me to follow her out then. This was the max of irritation to me. On the way to the shower and changing rooms she mentioned that I could either stay a while at the spa or return again. But to me this was it.

I just changed and went to the lounge to have coffee or tea. To my amazement there were just paper cups. This was not really stylish. I was really disappointed. As I had expected much more. Especially as the Spa Atrium, the entrance area, is so unbelievably luxuriously designed. But the service did not offer what design had promised.
Now this was the reason why I just grabbed a tea and left. I went to my room to enjoy the quiet and comfort which was not available at the spa.

Pool area: Two pool areas are being set in an awesome design, partly surrounded by cabanas, which can be rented to hide away before the hot Las Vegas sun. Very elegant and appealing. Unfortunately during my visit it was too cold to jump into the water.

Esplanade: Wynn and Encore are connected by the Esplanade, a collection of premium stores like Chanel, Rolex, Rock & Republic or Homestore. Steve Wynn not only requested that each store had to show off an extraordinary design (e.g. the Chanel store has been designed after Coco Chanel´s apartment), but all the store fronts had to be differently. And exactly this concept adds to the really interesting ambience of the Esplanade, which is rounded off by the beautiful butterflies and the entire chandeliers made of red venetian crystal.
I was under the impression that only a certain clientele should be attracted by the shops. Obviously these were not families with small children, as strollers were not allowed in this area.

Casino: No other Las Vegas casino can impress me more than this one. Smoking is allowed at this venue too, but the air conditioning seems to be very efficient as smoke is not really an issue here. Additionally –like in the entire hotel- an amazing scent is recognizable, which almost neutralizes the smoke. As far as I can describe it, the casino is not really very large, but it impresses with its selection of tables and slots. High Limit Slots and High Limit Gaming Lounges are available, but not accessible by the public, especially the Sky Casino on floor 63.
The ladies and gentlemen I recognized working at the casino were very friendly and seemed to have much fun in their job.

Le Rêve: I attended the show for the second time. And again I fell under the spell. Meanwhile here and there choreographic features had been changed or added – but all to the best. And again I can say this was the best live performance I have ever seen. Congratulations to all those who made this show work and become a real master piece.

Conference Center (Encore + Wynn): Although you speak about the conference facilities of the Encore and those of the Wynn they are interconnected by an extraordinary walkway and offer almost unlimited potential for the client´s needs. If you start walking from the first conference room of the one hotel to the last one of the other you should better put on your hiking boots. But it will be a pleasure to the senses. Artwork surrounds you there. On the floor. On the walls. On the sideboards. Side by side. Just amazing. At other hotels conference facilities are sometimes not designed according to the respective hotel standard. But here the designers did not stop before that area. You should really take your time and walk this way.

Some facts and figures:“Behind the scenes”:
10,000 people work at the Wynn and 5,000 at the Encore. On a complimentary basis they can use the staff canteen which could be called a 3-star restaurant equivalent. Staff uniforms (incl. cleaning and mending) are at their disposal as well. Right above the walkway from the staff area to the hotel you can read the slogan “It is Showtime” – reminding everybody to provide their guests with the utmost possibilities. This has really impressed me.
A daily amount of 2,100 meals at the Wynn and around 1,500 at the Encore are prepared.
Boris Villatte, responsible at the bread bakery mentioned that he and his team prepare around 100 different kinds of bread which make about 20,000 servings – on a daily basis.
Paul Bartolotta, who also manages one of the restaurants at the Wynn, said that there is a daily selection of around 60 different kinds of fish. He presented the different live tanks with for example the famous Maine Lobster, of which around 5,000 are served on a monthly basis.
Paige Dixon, Floral Design Director, mentioned that 70 florists set up all the flower arrangements and take care of the plants at the entire hotel complex. All flowers are monitored three times a day and will be rearranged and exchanged in order to present the guests with an always new décor. A yearly budget of 1.8 million dollars is available for the Wynn and 1.2 million dollars for the Encore. Paige Dixon has also taken care of the design of the four dragons which have been imported from China in order to become a decoration for the Chinese New Year.
All plants and trees are real. The oldest tree is almost 150 years old.
Sculptures, paintings and other art work have been collected from all around the world.
Elaine Wynn, inspiring and energetic wife to Steve Wynn, does not only monitor all design activities but is also responsible for the staff attire, which really blends into the whole ambience.
The two Swarovski peacocks, which guard the entrance to the High Limit Section have been created in Hong Kong and are composed of a multitude of crystals.
Respecting the Asian mentality there are no floors with numbers from 40 to 49.
For the first time ever a Chanel Dependance sells a combination of jewelry, fashion and perfumes.

Site Inspection:
The Encore offers 2034 rooms (Wynn: 2716) as follows:
1767 Encore Resort Rooms (700-745 sq-ft)
141 Tower Suites (700-745 sq-ft)
47 Parlor Suites (1408 sq-ft)
47 Salon Suites (2261 sq-ft)
15 Apartments with 2 bedrooms
16 Duplex Apartments with 3 bedrooms
1 Penthouse Apartment with 3 bedrooms

I had a look at the Parlor Suite E2605 with a separate massage area, Salon Suite E2606 as well as the Duplex Apartment E2601 (2 floors). All rooms were large and designed to a very high standard concerning materials and furniture.
The Penthouse was not available for inspection.
And unfortunately it was again not possible (like last year) to have a look at a regular room at the Wynn.

Check-Out: When it was time to leave the hotel I asked for assistance with my baggage. Only a few moments after this call an employee rang my door bell, introduced himself to me, asked for entry and offered his help. He asked me if I took care of all my belongings and if I wanted him to double check in the suite. I did like this attitude.
Check-Out was quick and professional. Meanwhile my luggage had been brought outside as I would take a transfer back to the airport. All employees greeted me in a friendly way wishing me farewell.
Transfer: Perfect and quick. The driver was very discreet and polite.

Conclusion:
The Encore, younger sister of the Wynn, is a really young and very hip hotel without being hyped. Although the color red really dominates the décor of the hotel it adds to the buoyancy and liveliness and creates a chic and homey feeling – especially in the public areas. I really liked the airiness and easiness of the architecture as well as the friendliness and professionalism of most of the employees. I did not like the attitude of the above mentioned waitresses at the Wazuzu and the spa treatment.

But –above all- the Encore belongs to those hotels in the world I look forward to returning to.

Please visit: www.encorelasvegas.com