Augsburg: Dorint Hotel

Kategorie: Europe

Stand: Juni 2007

Kategorie: 4 Sterne plus. Es handelt sich bei den Dorint Hotel An der Kongresshalle, Augsburg, um ein Tagungs- und Veranstaltungshotel mit 11 Tagungs- und Seminarräumen, davon liegen 3 im 34. Stock mit Blick auf die Umgebung. Diese drei Räume sind wegen ihres Ausblicks besonders schön für spezielle Veranstaltungen.

Das Hotel liegt in Bahnhofsnähe (15 Gehminuten) und zentral genug, dass man ggf. zu Fuß in die Innenstadt laufen kann. Neben dem Hotel findet man die Kongresshalle und den schönen Wittelsbacher Park. Bei Anreise mit dem Wagen beträgt die Parkgebühr im hoteleigenen Parkhaus 10 Euro/ Tag (zum Zeitpunkt meines Aufenthaltes).

Detailinfo zum Hotel:

Lobby.
Großzügig angelegt, etwas düster, aber elegant, mit Bar und Zugang zum Restaurant. Vor dem eigentlichen Restaurantbereich sind Stühle und Tische platziert, die auch genutzt werden, falls die Hotelauslastung abends eine Öffnung des Hauptrestaurantbereiches nicht vorsieht.

Check-in / Check-out.
Die Formalitäten wurden jeweils schnell, professionell und effizient erledigt. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit und ging bereitwillig auf Fragen und Wünsche ein. Sogar einen Schirm erhielt man ohne Probleme auf Anfrage.

Leider konnte man bis zu meiner Abreise nicht klären, ob es möglich ist, die schöne Bettwäsche, die ich auf meinem Bett hatte, entweder direkt über das Hotel zu beziehen (ggf. einfach vom Bett zu nehmen und vor Ort abzurechnen – was für mich persönlich die schnellste und einfachste Lösung gewesen wäre, da ich sie dann hätte direkt mitnehmen können) oder einen entsprechenden Bezugskontakt herauszufinden. Schade. Allerdings teilte man mir schon am folgenden Wochenanfang die entsprechende Bezugsquelle per Mail mit. Vielen Dank!

Zimmer.
Das Hotel besitzt ca. 185 Zimmer und Suiten, u.a. auch auf einer Nichtraucheretage. Mir wurde Raum 1916 (Doppelzimmer) im 9. Stock zur Verfügung gestellt. Das Zimmer war modern und hell gestaltet, mit weißen Tapeten und dunklem Holz. Besondere Akzente setzten Metallstreben und Glas. Der große Balkon war mit Tisch und zwei Stühlen ausgestattet (leider war das Balkongitter mit Spinnweben bedeckt) und ermöglichte eine grandiose Aussicht auf die Augsburger Innenstadt. Im Raum stand eine leicht zu bedienende Klimaanlage zur Verfügung. An der Eingangstüre schaltete sich das Zimmerlicht über Sensoren ein, sobald sich die Türe öffnete.

Das Doppelbett war sehr gemütlich und mit schöner Bettwäsche ausgestattet, Kissen und Duvet waren perfekt für einen erholsamen Schlaf.

Auf dem Sideboard lag die aktuelle Fernsehzeitschrift bereit und ein kleines *Welcome* in Form eines Schokotäfelchens auf dem Nachttisch. Die Minibar war gefüllt, eine Preisliste leider nicht auffindbar. Im Sideboard stand eine kleine Kaffeemaschine mit Portionskaffee, Tee, Milch und Zucker. Allerdings sollte die Maschine des Öfteren gewartet, evtl. auch regelmäßig entkalkt werden, da ich jedes Mal, wenn ich sie zum Kochen von Wasser benutzte, Rückstände in der Glaskanne fand, was nicht unbedingt attraktiv war. Vielleicht ersetzt man sie besser durch einen Wasserkocher, denn mit einer Kaffeemaschine kann man nicht wirklich schmackhaften Tee oder eine heiße Schokolade zubereiten.

Im Kleiderschrank stand ein eingebauter Safe zur Verfügung. Ein Merkblatt deutete darauf hin, dass man ihn mit Hilfe der eigenen Kreditkarte benutzen könne, allerdings fehlte weitere Info sowohl hinsichtlich der Begründung, warum die Kreditkarte dazu genutzt werden sollte, als auch bzgl. der Nutzungsgebühr. Vielleicht sollte man auch in diesem Punkt beim check-in informiert werden.

Der Kleiderschrank war geräumig und für die Kleidung einer alleinreisenden Person ausreichend. Wäre man jedoch zu zweit, sind drei Kleiderbügel natürlich zu wenig. Da der Safe in einem der Ablagefächer angebracht war, fällt dieses dann natürlich für die Kleidung weg. Allerdings gab es noch Schubladen im Sideboard und eine Garderobe mit drei Haken neben der Eingangstüre.

Die Schubladenoberkanten des Sideboards sowie die obere Ablage des Kleiderschrankes waren mit einer dünnen Staubschicht überzogen.

Ein schöner Schreibtisch stand zur Verfügung mit einer geschwärzten Glasoberfläche. Dies sah sehr stilvoll aus. Man hatte Zugang zum Internet, die Nutzungsgebühren waren in einem Flyer zusammengefasst, der mit anderen Unterlagen in der Schreibtischschublade lag. Der Schreibtischstuhl war schön gepolstert und sehr bequem, allerdings sah man einige helle Flecken auf dem dunklen Bezug. Auch war der Teppich im Schreibtischbereich von Flecken bedeckt. Ein bequemer Sessel stand am Fenster mit einem kleinen Fußstuhl, beide luden zum Relaxen ein – mit Blick auf die Stadt. Allerdings hatte auch das Polster des Fußstuhls unübersehbare Flecken.

Die Zeitschrift *Just For Friends* fand ich in einem Display auf dem Sideboard. Es handelt sich dabei um ein schönes Magazin, das über die unterschiedlichen Hotels und Resorts der Hotelkette informiert. Im vorliegenden Heft wurde die Ausgabe Frühjahr 2007 erwähnt, das Heft selbst war Ausgabe Herbst / Winter 2006. Die neue Ausgabe lag aber leider nicht im Zimmer.

Über die gesamte Zimmerbreite erstreckte sich die Fensterfront, allerdings waren die Fenster nicht sehr gut geputzt.

Ein Riss zog sich über die komplette Zimmerdecke.

Das Bad war sehr stylish und schön. Leider lagen bei meiner Anreise viele lange schwarze Haare auf dem hellen Fußboden. Der erste positive Eindruck wurde dadurch natürlich gedämpft. Allerdings genügte eine entsprechende Information an der Rezeption, damit am nächsten Morgen das Zimmer gut gereinigt wurde. Da ich die schwarzen Haare auf dem Fußboden allerdings zu eklig fand, habe ich sie selbst am Abend noch mit Hilfe von Toilettenpapier aufgewischt und entsorgt. Der Zimmerservice an den folgenden Tagen war gut. Im Bad standen Duschgel und Shampoo zur Verfügung, auch ein Fön war in einer Wandhalterung angebracht. Die weißen Bade- und Handtücher waren sauber, jedoch etwas altersschwach und recht hart, im Vergleich dazu die Fußmatte geradezu dick und flauschig. Spritz- und Schmutzflecken direkt gegenüber der Toilette wurden während meines gesamten Aufenthaltes nicht entfernt. Ansonsten fand ich das Bad sehr schön, die Dusche war sehr geräumig und die Armatur leicht zu bedienen.

Aufzug.
Es dauerte immer sehr lange, bis einer der beiden Aufzüge kam, um die Seminarteilnehmer in den 34. Stock zu befördern. An der Raumdecke vor dem Aufzug im 9. Stock sah man einen Riss. Während des Wartens auf den Aufzug gab es hin und wieder ganz kurze Stromausfälle (für Sekundenbruchteile).

Relax- und Spa-Bereich / Fitnessraum.
Diese Bereiche habe ich mir nicht angeschaut bzw. genutzt, jedoch fand man ausführliche Information auf dem Zimmer, bzw. eine Preisliste bzgl. möglicher Massageanwendungen auch im Aufzug.

Seminarraum Rosendahl.
Der Seminarraum befand sich im 34. Stock. Vom Balkon hatte man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und die Alpen. Die Bestuhlung war in U-Form vorgenommen. Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure stand täglich ohne Beschränkung zur Verfügung. An vielen Tagen störten leider unbekannte Nebengeräusche im Raum die Konzentration. Am letzten Tag fehlte ein Wasserglas.

Damentoilette neben dem Seminarraum.
Die Damentoilette war im Stil der Zimmer ausgestattet und anscheinend wurde sie regelmäßig kontrolliert und gesäubert, denn sowohl die beiden Toiletten als auch der vorgelagerte Waschraum waren immer angenehm sauber. Ausnahme: der Bereich direkt unterhalb des Seifenspenders sah recht eklig aus, da die Wand verschmiert und verkratzt war.

Seminarverpflegung während der Pausen.
Vormittags wurde immer Joghurt angeboten (sehr schöne Idee !), dazu Müsli und diverses Obst (Äpfel, Bananen, Kiwi – wohl leider manchmal ohne Messer, um die Kiwi essen zu können). Je nach Tageszeit gab es auch herzhafte Snacks (vormittags z.B. Quiche) und Kuchen. Eine moderne Kaffeemaschine wurde eingeschaltet, mit der man tassenweise Kaffee, Cappuccino, Mocca o.ä. selbst zubereiten konnte. Sie war allerdings nur restriktive eingeschaltet, d.h. lediglich in der jeweils ersten Pause (vormittags / nachmittags) und immer mit exaktem Timing (d.h. nach der Pause wurde sie direkt ausgeschaltet). In der jeweils zweiten Pause stand eine Thermoskanne (!) mit Kaffee zur Verfügung. Es wäre schön, wenn im Pausenbereich Rauchverbot herrschte – auch wegen der Möglichkeit, dort einen Pausensnack einzunehmen.

Restaurantbereich / Mahlzeiten.

Das Personal kümmerte sich täglich auffallend freundlich, hilfsbereit und sehr zuvorkommend um die Hotelgäste.

Die Klimaanlage war jeweils immer recht kühl eingeschaltet. Das Hauptrestaurant hatte eine schöne, moderne Einrichtung mit einer riesigen Glasfront, durch die man in den angrenzenden Park sehen konnte. Schien allerdings morgens die Sonne auf die großen Fenster, konnte man sehen, dass diese nicht wirklich sauber geputzt waren. Dies fiel bei strahlendem Sonnenschein sehr auf.

Der Buffetbereich war schön aufgeteilt, sehr umfangreich und gut platziert, so dass auch bei vielen Gästen nicht unbedingt Gedrängel herrschte.

Das Frühstück wurde in Buffetform angeboten, sehr umfangreich, auch mit warmen Speisen, die vom Koch direkt *vor Ort* zubereitet wurden. Sehr große Brotauswahl, Marmeladen, drei verschiedene Honigsorten, Käse / Wurst, frisches und aufgeschnittenes Obst. Viele verschiedene Teesorten.

Das Mittagessen nahm man ebenfalls in Buffetform ein. Auch zu dieser Tageszeit herrschte ein vielfältiges Speisenangebot: große Salatbar mit zusätzlichen Antipasti, Fisch, Fleisch, Geflügel, Gemüse, verschiedene Desserts (my favourite: Rote Grütze mit genialer Vanillesoße).

Das Abendessen konnte leider nicht mit Frühstück und Lunch mithalten. Schade. Es schien, als gäbe es zwei unterschiedliche Köche zu den verschiedenen Tageszeiten. Tagsüber aßen Tagungs- und evtl. Tagesgäste im Restaurant. Dadurch war natürlich die Anzahl der Gäste recht hoch. Abends war dann auch lediglich der vordere Bereich (direkt zwischen Bar und Hauptrestaurant) für die Gäste reserviert. Das Buffet war geschlossen.

Am ersten Abend gab es als Vorspeise eine wirklich gute Spargelcremesuppe. Die Hauptspeise, Truthahn mit Tomatensoße auf Reis, war simpel zubereitet: Der Reis war leider lauwarm, aber angenehm körnig. Die Soße, die durch den Reis sickerte, hatte dann unten im Teller leider nur noch eine recht wässrige Konsistenz. Ansonsten war der Geschmack sehr gut, die Speise recht nett angerichtet.

Eine sehr angenehme Erfahrung: Die das Essen servierende Dame ging sofort auf spezielle Wünsche eines Gastes ein, der an einer Getreideallergie litt. Statt der Spargelcremesuppe wurde umgehend eine entsprechende Brühe gereicht. Auch im weiteren Seminarverlauf berücksichtigte man Sonderwünsche und Bemerkungen zumeist positiv!

Das Timing für das Servieren der Speisen war nicht ganz so glücklich. Obschon für das Abendessen konkrete Wunschuhrzeiten mitgeteilt wurden, dauerte es doch meistens recht lange, bis die Speisen letztendlich auf dem Tisch standen. Mittags erhielten die Seminarteilnehmer eine Liste mit meist vier Hauptspeisenvorschlägen, die für den Abend zur Wahl standen. Schade, dass es bei 14 Personen nicht möglich war, abends individuell zu wählen (wie in einer ganz normalen A la Carte-Situation, eben auf vier Menüs begrenzt).

An einem Abend hatte ich Tagliatelle gewählt, die einfach ausgezeichnet zubereitet waren: sehr guter Geschmack, sehr cremige Soße, perfekte Pasta. Allerdings stellte man mir erst auf Nachfrage einen entsprechenden Löffel zur Verfügung.

Schade, dass auch in der Lobby des Hotels kein Rauchverbot herrscht, da der Rauch gerade abends beim Essen sehr stört, insbesondere wenn man im Vorraum des Restaurants isst (was bei uns leider jeden Abend der Fall war).

Fazit:
Beim Dorint Hotel Augsburg handelt es sich um ein modernes und schönes Tagungshotel, das sehr günstig gelegen ist, um Exkursionen in die bemerkenswerte Augsburger Innenstadt zu unternehmen. Es hat auch die perfekte Lage für die Anreise mit dem Zug. Entscheidet man sich zu einem Augsburgbesuch mit Übernachtung in diesem Hause, benötigt man eigentlich keinen Wagen. Die sog. Tram fährt nur Schritte vom Hotel entfernt in die Innenstadt, diese ist übrigens zu Fuß in ca. 10 Minuten zu erreichen. In ca. 20 Minuten ist man zu Fuß bei der Augsburger Puppenkiste.

Sobald man an der Rezeption die Check-in-Formalitäten erledigt hat, kann man sich bereits *wie zu Hause* fühlen. Verführerisch ist es, ein Zimmer in den oberen Stockwerken zu beziehen, denn hier kann man den Komfort der modernen und schönen Einrichtung UND den grandiosen Blick auf Augsburg und Umgebung genießen.

Das ausnahmslos freundliche und hilfsbereite Personal tut ein Übriges, um dem Gast ein heimeliges Gefühl zu vermitteln.

Zwar habe ich einige Kritikpunkte angeführt, empfehle jedoch dieses Hotel guten Gewissens weiter, da es mir die Möglichkeit gegeben hat, die sprichwörtliche Dorint-Hospitality zu genießen.

Link: http://www.dorint-hotels.com/augsburg

 

South Africa: Umkwali Tented Bush Camp

Kategorie: Africa

As of March 2007

Vision Africa Wildlife: The Cheetah Experience

An exclusive opportunity to witness an African drama like no other. Spend two days tracking cheetah on foot, following them as they live out their natural lives. Hunt with the world´s fastest land mammal, hiding as they stalk, keeping low until they start the final charge.

The day will start shortly before sunrise as we head out to locate the cheetahs. They are fitted with radio transmitters which we use to monitor the cheetah´s position for their own safety/ research purposes. As we approach the radio signal from their transmitters will become louder until we are within meters of them. Once we are within sight of the cheetah we will observe them as few others have ever done before.

The tracking safaris are a focused, in-depth experience which will stay with you for many years after. We conduct them with the utmost sensitivity and professionalism to ensure the cheetah´s well being and our guest´s safety.

The photographic opportunities are excellent, presenting the photographer with many interesting and unique situations to capture on film. Cheetahs are regular hunters and there is a very good chance that you will be able to witness this most natural event first hand.

Umkwali Tented Bush Camp was founded under a tall KnobThorn thicket on a 18.000 acre private game ranch in the Limpopo Province in South Africa, close to the Botswana border and to Alldays, a small town about 150 km east of Polokwane.

The camp has four tents, each set on a wooden deck with an en-suite, open-air bathroom. It was designed and hand built to bring our guests as close to Africa as possible without compromising safety and comfort. Upon dawn the camp is lit by fire light and parrafine lanterns which seem to amplify the night sounds of Africa as guests relax and enjoy the evening, while dinner is served under the stars. All meals are lovingly prepared and a mix of African and international cuisine.

Breakfast is often prepared at different locations in the bush after a morning tracking the cheetah.

By limiting the number of guests in camp, all our guests are assured a personal experience which, together with the cheetah tracking on foot, cannot be found anywhere else.

Umkwali has a rustic charm which encourages an atmosphere of laid back relaxation … the way Africa was meant to be experienced.

Vision Africa Wildlife and Conservation is committed to the conservation of our land and its wildlife. We are continually pioneering new concepts in wildlife conservation and are actively involved in many relocation projects. As part of our approach to conservation, we are investigating different ways in which technology can help us achieve our goals. We are also promoting conservation in our local communities by starting community based education programs for schools etc.

Our new research department will focus on gathering valuable information on the predators inhabiting our reserve as well as the surrounding areas. This information will help us to better understand these predators thereby aiding their conservation. We are using radio transmitters to assist us in monitoring certain target species. We use the data to prove the impact the local predators actually have on the area.

Active Conservation Adventures invites guests to join us on selected „dart and collar“ or other research/relocation projects. By participating in one of these projects, guests will not only be part of a truly rewarding experience but will also directly contribute to the success of that specific project by providing much needed funding for the project.

Different projects will become available if and when the need arises. Projects available at present include:

* hyena dart and collar project
* leopard dart and collar project
* buffalo dart and collar project
* rhino relocation

Our volunteer programme invites anyone interested in assisting our conservation effort to join us for a four week period or longer. Each volunteer will be trained for a period of one week and then be assigned to a specific tracking and monitoring project. It will then be the volunteer´s work to find and monitor the specific animal (i.e. cheetah, leopard, hyena) everyday.

The volunteer program helps young people to properly understand what life is in Africa. Volunteers will be part of wildlife conservation and experience all the different aspects of it. It is a real experience and highly recommended.

Please visit: www.umkwali.com

 

Travemünde: Grand SPA Resort aROSA

Kategorie: Europe

Stand: September 2007


Während meiner Internetrecherche wurde ich auf dieses Haus aufmerksam. Leider
erhielt ich auf meine Bitte um einen Besichtigungstermin keine Antwort vor meiner
Abreise nach Travemünde. Jedoch wollte ich mir dieses Resort auf jeden Fall
anschauen.

Das Grand SPA Resort aROSA liegt direkt an der Ostsee und ist nur durch die
Promenade vom Strand getrennt.

Der erste Kontakt verlief recht unglücklich. Der Mitarbeiter, der wohl im Außenbereich
für die Begrüßung der eintreffenden Gäste sowie deren Fahrzeuge und Gepäck
zuständig war, wies mich, ohne sich vorzustellen, unmissverständlich darauf hin,
dass ich lediglich meinen Wagen für maximal 15 Minuten dort abstellen dürfe, da es
sich ausschließlich um eine Zone zum Be- und Entladen handele. Auch die Erklärung
meines Anliegens ließ ihn seine Meinung nicht ändern.

Daher betrat ich schon mit einem mulmigen Gefühl die Eingangshalle, in der mir
sofort Essensgerüche in die Nase stiegen.

Eine nette Mitarbeiterin bat mich um einen Moment Geduld, bis jemand gefunden
würde, der mir das Haus zeigen könnte. Eine freundliche, junge Dame kam auf mich
zu und führte mich durch das Resort.

Wir begannen unseren Rundgang auf dem Marktplatz. Dies ist ein Bereich, in dem
man sich trifft, etwas trinkt, Musik hört (auch Live-Bands spielen hier), tanzen kann
oder Comedyvorführungen genießt. Allerdings ist der Marktplatz ein Raucherbereich.

Als nächstes besichtigten wir den Kinder- und Jugendclub „Rosinis”. Hier nehmen die
Kids Urlaub von den Eltern und können spielen, singen oder mit den ausgebildeten
Erziehern ihr Wissen erweitern.

Den Spa-Bereich konnte ich mir nicht ansehen, da es nicht erlaubt ist, diesen mit
Straßenschuhen zu betreten. Eine Alternative bot sich mir leider nicht. Allerdings
erzählte mir die junge Dame einiges über die möglichen Anwendungen,
Fitnessbereiche, Friseur etc.

In diesem Resort treffen zwei Architekturgenerationen aufeinander: einmal die
Moderne, die im Anbau repräsentiert wird, und zum anderen die Historische, die sich
im alten Kurhaus wiederspiegelt. Zuerst betrat ich Zimmer im ersten Bereich. Sie
waren sehr geschmackvoll und mit modernem Touch eingerichtet. Der historische
Bereich aber, auf das perfekteste durch Treppen und Übergänge mit dem modernen
Bereich verbunden, hat mich beeindruckt. Nach dem Vorbild der alten Türen und
Durchgänge hatte man Repliken erstellt, die sich harmonisch in das Gesamtbild
einfügten. Geschmackvoll waren auch die Gänge gestaltet. Im Kurhaus schaute ich
mir die Suite Nr. 214 an – mein Favorit. Schöne, geschmackvolle Möbel, die ein
Wohlfühlambiente zauberten und einen die Größe des Gesamtkomplexes vergessen
ließen.

Ich schaute mir noch die unterschiedlichen Barbereiche und Restaurants an, alle
ausnahmslos geschmackvoll gestaltet. Störend war jedoch die Tatsache, dass es
fast keine Nichtraucherbereiche gab (außer in den Restaurants). Im Grunde
genommen kann ein Nichtraucher lediglich auf seinem Zimmer ungestört relaxen.

Der Rundgang endete wieder in der Lobby.

Meiner Bitte nach Prospekt- und zusätzlichem Informationsmaterial kam die junge
Dame sofort nach. Ich fragte sie, ob sie per Mail erreichbar sei, damit ich ihr den
Zeitpunkt mitteilen könnte, zu dem mein Bericht im Internet veröffentlicht würde. Eine
andere Mitarbeiterin schaltete sich ein und gab mir recht unmissverständlich zu
verstehen, dass diese junge Dame demnächst nicht mehr zu erreichen sei und ich
mich mit der Direktion in Verbindung setzen sollte.

Um ihrem Tonfall und einer evtl. daraus resultierenden Diskussion aus dem Wege zu
gehen, verabschiedete ich mich kurzerhand.

Der Besuch des Grand SPA Resort aROSA endete leider so wie er begann und
diese Tatsache motiviert mich nicht, das Haus als eine Buchungsmöglichkeit in
Betracht zu ziehen.

www.a-rosa.de

 

Travemünde: Columbia Hotel Casino

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Auf dieses Haus wurde ich ebenfalls während meiner Internetrecherche aufmerksam.
Leider erhielt ich auf meine Bitte um einen Besichtigungstermin keine zeitnahe
Antwort vor meiner Abreise nach Travemünde. Dennoch wollte ich mir dieses Resort
auf jeden Fall ansehen.

Das Columbia Hotel Casino liegt direkt an der Ostsee (neben dem Grand Spa Resort
aROSA) und ist ebenfalls lediglich durch die Promenade vom Strand getrennt.

Bei der Ankunft wurde ich freundlich begrüßt und der Herr, der die Parkplätze vor
dem Haus verwaltete, wies mir einen Platz in unmittelbarer Nähe des Eingangs zu.

Obschon ich mich ohne weitere Terminvereinbarung an der Rezeption vorstellte, kam
man direkt meinem Wunsch nach einer Hotelbesichtigung nach. Da ich einen
Moment warten musste, bot man mir einen Platz in der sehr geschmackvoll
eingerichteten und in warmen Farben dekorierten Hotelhalle an.

Kurze Zeit später begrüßte mich eine freundliche junge Dame und wir begannen den
Rundgang durch das Hotel.

73 helle und freundliche Zimmer bzw. Suiten warten auf den Gast. Das Farbkonzept,
das ihn schon in der Lobby empfängt, setzt sich auf allen Ebenen und in allen
Räumen fort und vermittelt ein Gefühl der uneingeschränkten Behaglichkeit.

Ob es nun die Gänge sind, oder die in den Boden eingelassenen und beleuchteten Zimmernummern.
Ob es der wunderschöne Ballsaal im traditionellen Stil ist, oder
die Restaurants. Der Spabereich oder die Sauberkeit des Hauses. Nicht zu
vergessen: Das freundliche und zuvorkommende Personal. Das Hotel ruht in sich
und atmet eine wohltuende Lässigkeit, die den Gast umgibt und zur Ruhe kommen
läßt.

Das Hotel hat sich den Slogan „Zuhause auf Zeit” auf die Fahnen geschrieben.
Dies ist ein waghalsiger Spruch, der aber meiner Meinung nach absolut zutrifft. Auch
wenn ich nicht als Übernachtungsgast das Hotel besucht habe, konnte ich dennoch
das Gefühl genießen, auch so willkommen zu sein.

Ein schönes Haus, in das ich jederzeit gerne zurückkehren werde.

website: www.columbia-hotels.com

 

Timmendorfer Strand: Wellnesshotel Dünenhaus

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Aufgrund meiner Recherche stieß ich im Internet auf dieses Haus. Eine
Terminanfrage zur Besichtigung wurde prompt und positiv beantwortet.

Das Haus mit 55 Zimmern (43 Doppelzimmer und Suiten, 12 Einzelzimmer) liegt in
Strandnähe und direkt an der Hauptstraße von Timmendorfer Strand auf einem 5100
qm großen Parkgrundstück. Das mehrstöckige Gebäude sieht von außen modern
und hell aus.

Die veröffentlichten Buchungspreise sind in der Regel Zimmerpreise incl. Frühstück,
Mineralwasser und die Benutzung von Sauna, Solarium und Schwimmbad. Der Kfz-
Stellplatz ist ebenfalls in diesem Preis enthalten. In der mir ausgehändigten
Broschüre wird auf folgendes hingewiesen: „Bei einem Mindestaufenthalt von
weniger als 3 Tagen berechnen wir pro Übernachtung einen Aufschlag von EUR 10,-/
Nacht.”

Weil man in diesem Hotel besonderes Augenmerk auf Ruhe und Wellness legt, ist
der Aufenthalt von Kindern erst ab 12 Jahren erlaubt.

Ein Leitsatz des Hauses: „Buchung ohne Risiko mit Wohlfühlgarantie”. Dies bedeutet,
dass man seinen Aufenthalt kostenfrei abbrechen kann, sollte man nicht zufrieden
sein.

Seit 2001 befindet sich das sehr ordentliche Haus in Familienbesitz und wird von
langjährig beschäftigtem Personal und dem Eigentümer selbst geführt.

Bei der Hausbesichtigung mit dem Eigentümer fiel mir die sehr familiäre Atmosphäre
überdurchschnittlich auf.

Die besichtigten Zimmer der unterschiedlichen Kategorien waren schön und
funktionell eingerichtet, sauber und ordentlich, einige mit Blick in Richtung Strand,
einige mit Balkon. Besonders gut hat mir das Zimmer 318 gefallen: eine Suite mit
Fenstern über die gesamte breite Front.

Imposant war die sog. Palmenhalle, das Zentrum des Hauses, in der das
Frühstücksbuffet angeboten wird. Diese, mit vielen Pflanzen ausgestattete Halle
bildet das Atrium, um das sich die einzelnen Etagen anordnen. Wie von einer Galerie
schaut man nach unten auf die frühstückenden Personen, wenn man sein Zimmer
verläßt und über das umlaufende Geländer sieht. Das Dach der Palmenhalle besteht
aus Glas, die Scheiben kann man nach Bedarf öffnen, um die Innentemperatur zu
regulieren, da keine Klimaanlage installiert wurde.

Der Wellnessbereich ist zum Relaxen wie geschaffen: Schwimmbad mit Ruhezone,
Sauna und Solarium incl. Duschbereich. Zusätzlich hat man die Möglichkeit zu
verschiedenen Anwendungen wie Bäder, Massagen, Packungen etc.

Das Rauchen ist zur Zeit noch eingeschränkt im Hotel erlaubt: in einigen Zimmern im
Erdgeschoss und in der Foyerbar. Betritt man das Hotel, muss man also durch diese
„Raucherschleuse” gehen.

Das Hotel verfügt zusätzlich noch über einen Clubraum mit Fernsehen im
Großformat.

Geschlossen ist das Hotel von Ende November bis Ende Februar. Diese Zeit wird zur
Grundreinigung und für evtl. Renovierungen genutzt.

Die Fotos in der Broschüre und auf der website stellen den Eindruck dar, den auch
ich beim Rundgang durch das Hotel gewonnen habe.

Die Wegbeschreibung auf der Internetseite ist ausreichend.

website: www.hotel-duenenhaus.de

 

Timmendorfer Strand: Strandhotel Fontana

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Der Eigentümer des Wellnesshotels Dünenhaus empfahl mir die Besichtigung des
Strandhotels Fontana, das auf der anderen Straßenseite direkt gegenüber liegt.

Nach einer kurzen Besichtigung und einer Absprache mit der Eigentümerin trafen wir
uns am frühen Nachmittag zu einem weiteren Gespräch.

Hätte man mich auf dieses Haus nicht aufmerksam gemacht, ich hätte es für ein
schönes Wohnhaus gehalten, aber nicht für ein Strandhotel mit 12 wunderschönen
Zimmern.

Die Besitzerin zeigte mir den lichtdurchfluteten Raum, in dem man morgens – mit
Blick auf die Promenade und die Ostsee – frühstückt. Wir gingen durch das Haus
und sahen diverse, von ihr wunderschön gestaltete Räume.

Räume – nein, ein ganzes Haus wie aus einer anderen Welt.

Auch jetzt noch fällt es mir schwer, nicht ins Schwärmen zu geraten.

Alle Zimmer, die ich sah, waren in den gleichen, warmen Farbtönen gestrichen,
Möbel und weitere Einrichtungsgegenstände, sowie alle Accessoires harmonisch
aufeinander abgestimmt.

Keine Bilder der Welt können darstellen, was man empfindet, wenn man sich in
diesen Räumen bewegt. Die Fotos im Prospekt, die Fotos auf der Internetseite . . .
sie alle sind sicherlich schön und auch treffend. Doch wenn man tatsächlich das
Haus betritt, dann die Türe zu seinem Zimmer öffnet, passiert etwas Großes: Man
wird von der Magie, die dieses Haus erfüllt, erfasst. Ruhe senkt sich in die Seele.

Auch Worte sind nur unvermögende Hilfsmittel, um all das zu beschreiben, was den
Gast umgibt.

Aus diesem Grunde lasse ich Sie nun alleine . . . alleine mit der homepage
www.strandhotel-fontana.de – versuchen Sie einfach, sich einen eigenen Eindruck zu
verschaffen. Dies ist natürlich möglich. Doch sobald Sie die Schwelle des Hauses
überschreiten, werden Sie wissen, was ich meine: Sie werden merken, wie schwierig
es ist, diese „Oase in der schnelllebigen Zeit” zu beschreiben.

Lassen Sie es zu, verzaubert zu werden.

 

Timmendorfer Strand: Landhaus Carstens und Dependance

Kategorie: Europe

Stand: September 2007

Im Internet hatte ich mir die Webseite des Landhauses Carstens angeschaut und
fand sie recht interessant. Auf meinem Weg ins Ortszentrum fuhr ich dann auch dort
vorbei und hielt an. Ich hatte vorab keinen Termin vereinbart.

Das Haus liegt direkt an der Straße und ist nur durch die Promenade von der Ostsee
getrennt.

Von außen sieht das Haus schön und gepflegt aus und erinnert an einen
Landgasthof. Nur das Schild über dem Eingang weist dezent auf einen Hotelbetrieb
hin. Hätte ich nicht schon im Internet nachgeschaut, wäre ich sicherlich einfach
vorbeigefahren, weil ich hier „nur” ein Restaurant vermutet hätte.

An der Rezeption begrüßte man mich sehr freundlich und bat mich, in der Lounge
Platz zu nehmen, bis geklärt war, ob ich mir einige Zimmer anschauen könnte. Der
Rezeptionsbereich war nicht groß, aber sehr gemütlich. Ich hatte nicht das
Hotelfeeling, das einen oft umgibt, sondern eher das Gefühl, nach Hause zu
kommen, denn schon hier luden schöne Polstermöbel zum Verweilen ein.

Ich bat kurz, die Gästetoilette benutzen zu dürfen. Auf dem Weg dorthin kam ich
durch unterschiedliche Restaurantbereiche, die einen edlen, fast schon
mittelalterlichen und sehr sauberen Eindruck machten. Auch die Gästetoilette war
ohne Makel, sehr hell, sehr sauber. Orchideen blühten in einem Gefäß.

Personal, das mir auf meinem Weg entgegenkam, grüßte sehr freundlich.

Danach nahm ich in der Lounge Platz und schaute mich um. Es handelte sich um
einen recht großen, aber nicht minder gemütlichen Raum in weichen Farben wie
beige und altrosa. Leselampen warfen ihren warmen Lichtschein auf die cremefarbenden
Holzdecken. Den modernen Touch brachten Stahl- /Glastische, doch ohne
aufdringlich zu wirken oder das Gesamtkonzept zu stören. Auf einem Regal lag eine
große Auswahl an Zeitschriften, in denen man nach Herzenslust in diesen bequemen
Sesseln schmökern konnte.

Nur der leichte Rauchgeruch störte ein wenig. Im Nachhinein erfuhr ich, dass dieser
Raum zur Zeit noch zu einem der letzten Raucherbereiche des Hauses gehörte.

Der Direktor des Hauses begrüßte mich sehr freundlich und stellte mir dann
ausführlich das Landhaus und anschließend die nur wenige Schritte entfernt liegende
Dependance vor (insgesamt 33 Zimmer und 3 Suiten).

Das Landhaus beeindruckte mich. Nicht nur mit seinen beiden schönen und
rustikalen Restaurants (Landhaus-Restaurant: frische Küstenküche, Altes Brauhaus:
deftiges und regionales Holsteinisches Essen), nicht nur mit dem Gourmetrestaurant
(Doblers im Landhaus) in feinem Design, nicht nur mit dem romantisch angelegten
Garten, in dem man bei schönem Wetter essen oder einfach die Seele baumeln
lassen kann. Sondern auch durch die verwinkelte Architektur, die einem hinter jeder
Ecke neue Einblicke gewährte. Sei es der Blick auf den Garten, auf die See. Sei es
der Blick auf die geschützte Sonnenterrasse. Das Landhaus steckt voller
Überraschungen. Der Wellnessbereich gehört zu einem der schönsten, den ich
bislang gesehen habe. Überall herrschte absolute Sauberkeit: im Fitnessbereich, in
den Umkleideräumen, Duschen und auch in den Räumen, in denen Massagen und
andere Anwendungen durchgeführt werden. Sogar im Poolbereich hatte man nicht
den Eindruck, sich gerade irgendwo unter der Erde zu befinden. Es war meisterhaft
gelungen, einen lichten Raum zu schaffen, in dem man sich im Wasser treiben und
seinen Gedanken freien Lauf lassen kann.

Die Zimmer, die ich mir anschauen konnte, waren ausnahmslos geschmackvoll
eingerichtet, groß und sauber. Die richtigen Orte, um sich von der Hektik und dem
Stress des Alltags einmal auszuklinken.

Das einzige Manko in diesem Haus: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Menschen,
die z.B. im Rollstuhl leben oder große Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben,
sich hier gut fortbewegen können.

In der nur wenige Schritte vom Haupthaus entfernten Dependance ist dies anders.
Das Haus ist behindertenfreundlich (auch mit einem Aufzug) eingerichtet und ich
kann auch dieses sehr empfehlen.

Während das Haupthaus im traditionellen Landhausstil eingerichtet ist, herrscht hier
ein etwas modernerer Wohnstil vor, der jedoch nicht weniger charmant ist. Die
Zimmer sind groß, hell und sehr freundlich eingerichtet. Klare Linien herrschen vor,
sich an den Linien der Architektur orientierend. In der Dependance gibt es keine
Möglichkeit, das Frühstück einzunehmen (außer auf dem Zimmer). Die Gäste treffen
sich im Haupthaus zu den Mahlzeiten.

Die Dependance verfügt auch über helle Tagungsräume.

Fazit: Wer helle und klare Linien bevorzugt, ist in der Dependance gut aufgehoben.
Wer es rustikal liebt und sich gerne auf eine fast schon magische Entdeckungsreise
begeben möchte, sollte sein Zimmer im Landhaus buchen.

In beiden Fällen wird es eine positive Erfahrung sein, die man nicht mehr missen
möchte.

www.landhauscarstens.de

 

Grefrath: Grefrather Hof

Kategorie: Europe

Stand: Juni 2007


Erreicht man den Grefarther Hof, stehen ausreichend kostenlose Parkplätze direkt am Haus zur Verfügung.

Check-in / Check-out
Das Personal handelte in beiden Situationen sehr freundlich, sehr effizient und sehr zuvorkommend.

Zimmer
Mir wurde ein Doppelzimmer zur Einzelbenutzung zur Verfügung gestellt. Erster Eindruck: sehr gemütlich mit einer extra Couch, zwei Schreibtischen mit guter Beleuchtung, einem großen Fenster, das fast über die gesamte Zimmerbreite reichte, mit Blick auf den großzügigen Biergarten / die Sonnenterrasse und die schöne Grünanlage mit kleinem Teich.

Der Kleiderschrank war ausreichend dimensioniert und bot genügend Kleiderbügel. Im Schrank fand ich eine Wolldecke, die allerdings besser auch einmal mit Weichspüler gewaschen worden wäre.

Leider war das zweite Bett nicht eingedeckt worden (dies änderte sich auch über die gesamte Zeit nicht). Es hätte den Charakter des Zimmers positiv geändert und mir auch abends ein zweites Kissen geboten, was gemütlicher gewesen wäre.
Das Kopfkissen auf meinem Bett roch leicht muffelig, war aber bequem.

Das TV-Gerät bot leider nur eine geringe Programmauswahl, dafür jedoch 4 Pay-TV-Kanäle.

Die Türe zum Bad war außen schmutzig (Flecken, Spritzer).

Die Tapete neben dem Nachtschrank wies Flecken / Spritzer auf, über dem Bett war sie ein Stückchen abgerissen.

Hinter dem Nachtschrank hatte ein Gast, der vorher im Zimmer wohnte, eine Getränkeverpackung liegengelassen.

Der Vorhang / Übergardine hatte ein Loch.

Das Bad war komfortabel. In der Badewanne sah ich einen Fleck (Rost?) und die Tapete an der Lüftung war abgerissen.

Im Zimmer hatte man leider keine Klimaanlage installiert, dafür gab es aber ein großes Fenster, das allerdings immer wieder zuging. Man musste einen schweren Gegenstand auf die Fensterbank stellen, um es offen zu halten. Während meines Aufenthaltes war es recht warm, eine Klimaanlage wäre angenehm gewesen.

Zwar bot sich mir eine schöne Aussicht auf die Bäume und die Anlage, jedoch war die Lautstärke der Gäste immer recht störend, besonders, wenn ich mich mittags einmal hinlegen oder abends früh schlafen wollte. Außerdem stieg der Zigarettenrauch, falls ich das Fenster geöffnet ließ, in das Zimmer hinein. Insofern gilt – insbesondere im Sommer – : Entweder man läßt das Fenster offen, wird von Lautstärke und Zigarettenrauch gestört, oder man schließt das Fenster, muss dann aber schwitzen.

Die Kunden, die ein Zimmer zur Straße bzw. zum Parkplatz hin buchen, haben ein ähnliches Problem bei geöffnetem Fenster: Sie werden durch an- und abfahrende Gäste gestört.

Restaurantbetrieb
Das Frühstücksbuffet war sehr angenehm und umfangreich. Allerdings hätte ich mir statt Dosenobst frisches Obst, z.B. Melonenscheiben etc., gewünscht. Dies ist aber auch die einzige „Beanstandung”. Sehr gefreut hat mich die Brotauswahl, incl. des rheinischen Schwarzbrotes !

An den ersten Tagen wurden Mittag- und Abendessen in Buffetform gereicht, dann aber als Menü mit drei Vorschlägen, da es sich wohl aufgrund der Hotelauslastung nicht lohnte, Buffets anzubieten.

Während der Buffets, die ich genießen konnte, wurden immer wieder Speisen nachgelegt, so dass auch Gäste, die ein wenig später zu Tisch kamen, immer die gesamte Auswahl zur Verfügung hatten.

Sonderwünsche hinsichtlich der Mahlzeiten wurden immer berücksichtig. Das Personal war jederzeit freundlich, hilfsbereit und insbesondere auch lösungsbereit, denn konnte ein besonderer Wunsch z.B. nicht erfüllt werden, gab es sofort eine annehmbare Alternative.

Das Restaurant an sich kann man als ländliches Restaurant bezeichnen. Um richtig gemütlich zu sein und zum Verweilen einzuladen, ist es jedoch zu groß. Daran ändern auch die einzelnen Raumteiler nichts.

Die Sauberkeit im Restaurant war in Ordnung (Tischdecken, Servietten, Geschirr, Besteck, Gläser), allerdings fanden sich einige Stuhlkissen mit Flecken.

Seminardetails
Der Seminarraum, in dem man sämtliche Fenster öffnen konnte, befand sich direkt an der Terrasse. Insofern konnte man die Seminarpausen im Freien verbringen.

Die Pausenverpflegung bestand aus Plätzchen und Kuchen. Ich hätte mir hin und wieder geschnittenes Obst gewünscht.

Raucher trafen sich mittags im Foyer, in dem vormittags Snacks und nachmittags Kuchen angeboten wurden. Für Nichtraucher war dies nicht sehr angenehm.

Die Gästetoilette im Seminarbereich war mit einem Sensor ausgestattet, so dass das Licht im Vorraum anging, sobald man die Türe öffnete.

Freizeitgestaltung
Am Anreisetag wurde über das Hotelangebot informiert. Als ich allerdings den erwähnten Massagedienst in Anspruch nehmen wollte, antwortete man mir, der Masseur sei gerade im Urlaub.

Prospekte im Foyer informierten über verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Das Eissportgelände liegt nur einen kleinen Fußweg vom Hotel entfernt, das Stadtzentrum nur wenige Fahrminuten.

Im Keller gab es zwei Kegelbahnen, die allerdings schlecht klimatisiert waren. Auch hier: Für Nichtraucher ist dies kein angenehmer Aufenthalt.

Dem Hotel ist eine Discothek angeschlossen. Gerade während der ersten Tage, als eine weitere Konferenzgruppe im Hotel logierte, hätte es sich sicherlich gelohnt, die Discothek zu öffnen.

Poolanlage
Sie befand sich im Kellergeschoss und bot ein schönes Ambiente. Der Pool war groß genug, um morgens vor dem Frühstück einige Bahnen zu schwimmen. Nach dem Schwimmen konnte man zwischen zwei Duschkabinen wählen. Sie waren so angelegt, dass man dort auch ohne Badebekleidung duschen konnte – geschützt vor den Blicken der anderen Gäste. Eine der Duschen war allerdings immer defekt, man konnte dort nicht heiß duschen. Auch wurde die Seife leider nicht nachgefüllt. Umkleidekabinen und WC standen ebenfalls zur Verfügung.

Wenn man für das Schwimmbad ein separates Handtuch oder sonstige Accessoires leihen wollte, musste man diese bezahlen.

Generell herrschte im Poolbereich ein ständiges Geräusch (Ventilatoren? Pumpe?). Dies war sehr störend und der Entspannung nicht sehr förderlich.

Schimmelbefall sah ich als großes Manko der gesamten Wellnessanlage: Schimmel in der Dusche des Saunabereichs und große Schimmelflecken an der Decke des Saunabereichs. Schimmelbefall auch im WC.

Fazit
Beim Hotel Grefrather Hof handelt es sich um ein komfortables Landhotel mit kleinen Schwächen. Allerdings habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Ausnahmslos beeindruckend war das sehr freundliche, sehr hilfsbereite und sehr kompetente Personal !

website: www.pp-hotels.net

 

Bad Münder: Wilhelm-Gefeller-Bildungszentrum

Kategorie: Europe

Stand: März 2007

Anfahrt
Beschreibung und Zeichnung waren verständlich. Wünschenswert ist allerdings eine Angabe in Kilometern von der Autobahnausfahrt bis zum Bildungszentrum, da die Zeichnung ansonsten dazu verleitet, hinter jeder Ortschaft die Zufahrt zu vermuten. Distanz Autobahnausfahrt – Bildungszentrum: ca. 15 Kilometer. Vielleicht könnte man in der Wegbeschreibung auch darauf aufmerksam machen, dass es an der Zufahrt noch ein großes Hinweisschild auf die Einfahrt in die Deisterallee gibt.

Check-In
Das Einchecken verlief am Sonntagnachmittag etwas muffelig. Wenn man nicht versiert im landestypischen Slang ist, gibt es zum Teil auch Verständigungsschwierigkeiten. Man erhält eine Zeichnung, die erklärt, in welchem Trakt man untergebracht ist bzw. wo welche Veranstaltungen stattfinden. Außerdem sind noch Restaurant, Freizeitmöglichkeiten etc. eingezeichnet. Einen Fernseher bekommt man nur dann, wenn man eine Leihgebühr entrichtet. Diese beträgt für eine Woche 10 Euro, egal, ob man einen Tag oder einen Woche im Bildungszentrum verbleibt. Die Gebühr wurde sofort in bar verlangt, der Fernseher stand am Sonntag dagegen erst um 19.30 Uhr zur Verfügung. Der Gast selbst muss ihn in einer Tragetasche aufs Zimmer bringen.

Ich bewohnte das Zimmer 505 im Hause Nr. 5. Dorthin führt ein langer Weg. Mein Vorschlag: Fahren Sie zuerst mit dem Wagen zur Rezeption und prüfen, in welchem Trakt Sie untergebracht werden. Anschließend können Sie einchecken, das Gepäck aufs Zimmer und den Wagen zum Parkplatz bringen.

Zimmer
Mein Zimmer lag am unteren Hang und hatte eine moderne und farbenfrohe Einrichtung mit recht neuen Möbeln: einen großen Schreibtisch und einen großen Schrank mit großem Safe und ausreichenden Kleiderbügeln. Ein gemütliches Bett mit schöner Wolldecke und warmem Bettzeug garantierten einen guten und erholsamen Schlaf.

Ein Balkon lief über die gesamte Etage, man hätte also außen von Zimmer zu Zimmer gehen können.

Der Blick auf die Wiesen und Wälder war sehr schön !

Die Beleuchtung im Zimmer war gut: man konnte sie hell schalten, wenn man lesen oder schreiben wollte, oder in ein gemütliches Licht verwandeln.

An der Badezimmertüre las ich folgenden Hinweis: “Lieber Gast, um Fehlalarme der Brandmeldeanlage zu vermeiden, ist es erforderlich, die Badtür stets geschlossen zu halten. Danke.” Diesen Hinweis fand ich etwas verwirrend. Es stellte sich heraus, dass die Türe lediglich beim Duschen geschlossen werden sollte, damit vermieden würde, dass durch den Dunst des Kondenswassers der Feuermelder geschaltet werde.

Zimmerreinigung
Eine Vorbewohnerin hatte mir noch ihre langen blonden Haare an der Stuhllehne überlassen. Das Bett wurde nicht gemacht. Bevor ich das Telefon benutzen konnte, musste ich es von einem klebrigen Belag befreien. Die Ablagebank war auch seit längerem schon nicht mehr abgestaubt worden. Ansonsten war die Zimmerreinigung in Ordnung.

Verpflegung
Das Essen war zu jeder Zeit ausgezeichnet. Man sollte vor Anreise besser einen Diätplan aufstellen, damit man vom großen Angebot nicht zu sehr verführt wird ;-)

Kritik: Die realen Essenszeiten stimmen mit den schriftlichen Infos im Zimmer nicht überein. Insofern sollte man entsprechend noch einmal genau nachfragen.

Auch die Verpflegung in den Pausen war ausgezeichnet

FreizeitangebotDas Angebot ist sehr gut und geht von Billiard über Fitness und Wassergymnastik bis zu Kursen in Digitalfotografie etc. Man sollte auf keinen Fall versäumen, seine Bade- oder Sportsachen mitzubringen.

Sauberkeit
Die außerordentliche Sauberkeit der Damentoiletten hat mich beeindruckt !

Mitarbeiter
Die Mitarbeiterinnen waren sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit, sei es in der Küche oder im Hause selbst.

Rauchen
Das Rauchen war ein großes Problem für mich, da es im Hause kein Rauchverbot gab. Insofern wurde in der Cafeteria geraucht, die ein zentraler Treffpunkt ist und ebenso ein Durchgang für Gäste, die im unteren Teil des Bildungszentrums untergebracht sind. Man muss also unweigerlich durch diese Rauchschleuse, um in sein Zimmer zu gelangen oder zum Kurs oder zum Essen. Auch wurde in den Pausen dort und vor der Türe geraucht. Ich wünsche mir ein generelles Rauchverbot in den Räumen des Bildungszentrums. Außerdem war der Trakt 5 als Nichtrauchertrakt gekennzeichnet. Mein Zimmernachbar war allerdings Raucher. Er rauchte nicht auf dem Zimmer, sondern auf dem Balkon. Leider zog der Rauch, je nach Windrichtung in mein Zimmer. Dies empfand ich als sehr störend. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Fenster geschlossen zu halten.

Check-Out
Er verlief sehr unspektakulär: Ich gab den Schlüssel ab, wurde gefragt, ob ich das Telefon benutzt hatte, eine Liste wurde geprüft. Fertig!

Alles in allem war es ein sehr schöner Aufenthalt und ich freue mich auf den nächsten Besuch. Vielen Dank und großes Kompliment auch an Kursleiter und Dozenten für ihre ausgezeichnete Arbeit während der EDV-Tage.

Link: http://www.wgb.igbce.de

 

Rarotonga, Cook Islands

Kategorie: South Pacific

Stand: März 2006

Fluginfo

1. Buchung

Internetbuchung über die website von Air New Zealand (London-Los Angeles-Rarotonga). Special Offer, das ausschließlich über die Webseite gebucht werden konnte (Flugpreis pro Person incl. Steuern und Gebühren: ca. 950 Euro).
Transferflug nach London über British Airways gebucht: ca. 150 Euro incl. Steuern und Gebühren.

Nachteil dieser beiden getrennten Buchungen: da British Airways eine Gepäckgrenze von 20kg setzt, konnten wir das Piece Concept, das für Air New Zealand gilt (32kg pro Gepäckstück und zwei Gepäckstücke pro Person) nicht anwenden. Außerdem wird das Gepäck nur bis London gebucht, dort muss man es abholen und wieder neu bei Air New Zealand einchecken (beim Rückflug wird das Gepäck ebenfalls wieder nur bis London transportiert). Da man außerdem in London die Terminals (zu Fuß) wechselt, sollte man genügend Übergangszeit einplanen!

2. Air New Zealand

Sitzt man dann endlich im Flieger der Air New Zealand, beginnt der Urlaub. Die neue Pacific Class ist – zumindest auf den 747-Flügen – gigantisch. Wesentlich größerer Sitzabstand (87 cm), bequeme und ergonomisch geformte Sitze, Video und Audio „on demand“ auf 21cm großen Monitoren, sowie perfekte Küche. Wir hatten einen Doppelsitz in einer der letzten Reihen und konnten so den langen Flug nach LAX bequem genießen.
Der Flug nach Rarotonga wurde auf einer kleineren Maschine durchgeführt (Sitzaufteilung 2-3-2). Hier hatten wir Exit Seats und daher auch einen bequemen Flug, den wir fast ganz verschliefen. Der Sitzabstand in dieser Maschine erschien etwas geringer, und ich hatte auch den Eindruck, dass man in den Mittelsitzen etwas gedrängter saß, aber darauf kann man ja schon vor dem Flug durch eine entsprechende Sitzreservierung Einfluss nehmen.

Ankunft auf Rarotonga (mit kurzer Zwischenlandung in Papeete/Tahiti) gegen 08.30h morgens: ausgeruht und voller Tatendrang! Dank Air New Zealand!

Der Rückflug war genauso entspannt wie der Hinflug.

Großen Dank auch an das sehr gut geschulte und aufmerksame Personal!


Rarotonga

1. Hotels

Castaway Beach Villas

Location: auf der Westseite der Insel / Arorangi
Unterkünfte: 2 Pool-Suiten mit jeweils zwei Schlafzimmern, 6 Pool-Units, 4 Beachfront Bungalows

In den ersten beiden Nächten hatten wir eine der Pool-Suiten, die sich beide im ersten Stock des Haupthauses und direkt an der Straße befinden. Unsere Suite schien gerade erst neu renoviert worden zu sein, sie war sehr schön eingerichtet und großzügig von den Abmessungen. Da das Hauptschlafzimmer der Straße zugewandt lag, hörte man dort jedes Auto, das vorbeifuhr und jedes Gespräch, das in der Nähe geführt wurde. Die Räume heizen sich sehr schnell durch die Tagestemperatur auf und wenn man keine Klimaanlage gebucht hat, wird es dort sehr schnell unangenehm warm, da die Ventilatoren in den Zimmern nicht wirklich effizient sind.

Von anderen Gästen, die eine der kleineren Pool-Units bewohnten, die sich direkt im Erdgeschoss unter den Suiten befanden, erfuhren wir, dass es auch dort sehr warm und relativ laut war.

Nach den ersten beiden Nächten konnten wir in unseren gebuchten Beachfront-Bungalow ziehen. Wir bekamen die Nr. 8. Die Einheiten 8 und 9 liegen direkt nebeneinander und sind echte Beachfront-Einheiten. Unser Bungalow war mit recht alten und abgewohnten Möbeln eingerichtet, aber sauber. Die Raumisolierung war vorzüglich und der Ventilator sehr effektiv. Das Südseeklima war perfekt.

Das Personal war unglaublich freundlich und zuvorkommend, die Mahlzeiten einfach delikat. Ein tropisches Frühstück, das aus frischen und eingelegten Früchten, Säften, Müsli, Milch, Toast und Marmelade, Kaffee und Tee bestand, wurde von 08.30-10.00 Uhr am Pool angeboten. Morgens wurde man gefragt, ob man ggf. am Dinner teilnehmen möchte. Aufgrund der Gästeanzahl bereitete man dann das Abendessen vor. Hatten sich nicht genügend Personen gemeldet und war dadurch ein Dinner in der Anlage nicht effizient genug, sorgten Dorothy und Cameron Robertson (die Eigentümer) dafür, dass die Gäste zu einer anderen Location gebracht wurden und dort essen konnten.

Service wurde sehr groß geschrieben und man MUSSTE sich einfach wohlfühlen.

Das Castaway ist einfach + gemütlich = einfach gemütlich.

Raina Lagoon Villas

Die Firma Raina besitzt drei, familiengeführte Unternehmen: Raina Trading Ltd. (mit einem Shop in Avarua), Raina Beach Apartments (an der Straße liegend, im Südwesten der Insel) und Raina Lagoon Villas, (im Nordwesten, zwischen Flughafen und Castaway´s). Wir schauten uns die Lagoon Villas an.
Die, durch die letztjährigen Unwetter beschädigten Unterkünfte hatte man renoviert und neu eingerichtet.

Unterkünfte: 6 großzügige Bungalows mit Klimaanlage und großer Küche.

Alle liegen direkt in Strandnähe und entweder mit Meer- oder Gartenblick.
Eine wunderschöne, romantische und gepflegte Anlage, die eine Promotion absolut wert ist!

Reflections on Rarotonga

Location: im Südwesten

Eine Anlage, an der man vorbeifahren würde, denn sie ist durch Palmen und Büsche vor neugierigen Blicken geschützt und nur durch ein Holzschild mit der Aufschrift Reflections on Rarotonga gekennzeichnet.

Ein absolutes Highlight für Leute, die Abgeschiedenheit, Privatsphäre und das ultimativ Besondere suchen.

Die Anlage besteht aus drei Einheiten: einer Waterfall Villa und zwei Beachfront Villas.

Waterfall Villa: Eine wunderschöne Villa, eingerichtet mit einer sehr komfortablen Küche, einem schönen Bad und sehr viel Komfort. Tritt man durch die Türe in den Garten, sieht man den kleinen Wasserfall direkt am Haus und geht nur noch wenige Schritte bis zum Strand. Nachteil: durch die Lage der Villa seitlich zur Straße, hört man die vorbeifahrenden Wagen, wenn man sich draußen aufhält. Allerdings sieht man die Straße nicht.
Beachfront Villas: Durch ein privates Tor geht man zu seiner Villa und fühlt sich wie in eine andere Welt versetzt. Wir besichtigten Nr. 1 (Nr. 2 hat eine identische Einrichtung). Beide Villen sind zweistöckig und besitzen auch zwei Schlafzimmer, eines im Erdgeschoß und das zweite im ersten Stock. Diese Villa ist absolut romantisch eingerichtet mit Marmor, Pflanzen und wunderschönen Möbeln. Tritt man nach draußen auf die Terrasse, befindet man sich unmittelbar am Strand.
Am Anreisetag erhält man, je nach Uhrzeit, ein Frühstück oder einen Snack. Ansonsten verpflegt man sich selbst, da Reflections on Rarotonga kein eigenes Restaurant besitzt und man daher dort nur die Unterkunft buchen kann.
Ein absolut schönes Hideaway für diejenigen, die den Luxus suchen ! Worte und Beschreibungen können dieser Location nicht wirklich gerecht werden!

Rumours of Romance

Dies ist sozusagen die jüngere Schwester von Reflections on Rarotonga.

Location: wenige hundert Meter südlich in der Bucht von Muri.

Wir besichtigten eine der „normalen“ Villen und die Ultimate Villa. Beide Villen waren äußerst luxuriös eingerichtet und hielten den Standard, den wir vorher im Reflections on Rarotonga kennenlernten.

Sie waren äußerst geschmackvoll eingerichtet und boten einen traumhaften Blick auf die Lagune.

Es ist müßig und einfach unmöglich, weitere Details zu beschreiben, da diese nicht wirklich darstellen können, was den Gast hier erwartet, man muss es sich einfach anschauen.

Fazit: Wir waren von beiden Unterkünften absolut fasziniert, geben allerdings Reflections on Rarotonga den Vorzug, da die Beachfront Villa uns hier besser gefallen hat. Es herrschte eine wunderschöne und romantische Atmosphäre, von der im Rumours of Romance noch nicht so viel zu spüren war. Vermutlich lag es daran, dass die Schwesterunterkunft noch nicht ganz fertiggestellt war und diverse Bilder etc. an den Wänden fehlten. Auch gestaltete man gerade die Außenanlage, was aber einen evtl. Aufenthalt dort nicht beeinträchtigt, da die einzelnen Einheiten absolut voneinander abgeschieden liegen. Betritt man nämlich auch hier durch ein Tor seine Villa und schließt es, ist man alleine – wirklich alleine – von allem abgeschieden und hat Zeit und Muße, den eigenen Wasserfall zu genießen, im Jacuzzi zu relaxen oder im eigenen Pool zu schwimmen. …

Auch diese Anlage besitzt keinen eigenen Restaurantbetrieb, insofern kann auch hier nur die Unterkunft ohne Frühstück gebucht werden. Allerdings ist es möglich, über den Front Desk einen Koch zu bestellen, der je nach Wunsch entweder vor Ort in der eigenen Küche das Essen zubereitet oder es bereits fertig angerichtet in die Villa liefert und dort serviert.

Muri Beach Club Hotel

Location: Muri Beach Lagoon (Osten)
Auf diese Anlage wurden wir durch eine Anzeige für The Point (Bar / Restaurant in diesem Hotel) aufmerksam und entschlossen uns, dort einmal hinzufahren.

Das Hotel wurde im November 2005 eröffnet. Es ist ein sog. Boutique Hotel und besitzt 30 Zimmer (Premier Garden Rooms, Superior Pool View, Deluxe Beachfront Rooms). Wir haben uns ein Zimmer der letzten Kategorie angeschaut. Es war modern eingerichtet (ohne Küche), hell und schick, aber ohne „Inselflair“. Einen Raum dieser Kategorie findet man in jedem etwas exklusiveren Hotel der Welt.

Das Hotel an sich ist richtig schön, hell und freundlich. Die dominierende Farbe ist weiß und bildet zum Blau des Himmels, des Meeres und des Pools einen wunderschönen Kontrast. Es liegt direkt an der Lagune. Das Personal ist auch hier extrem behilflich und zuvorkommend. Wir hatten die Gelegenheit, im Restaurant The Point zu Mittag zu essen. Und auch hier war, wie eigentlich überall auf der Insel, das Essen ausgezeichnet.

Zur Zeit ist das Hotel noch schwer zu finden, da es an der Straße kein Hinweisschild gibt. Wenn man von Norden kommt, liegt es vor dem Pacific Resort auf der Strandseite.

Ein Hotel, das wir sehr empfehlen können.


2. Hotels „im Vorbeigehen“

In den folgenden Hotels haben wir uns keine Zimmer angesehen, jedoch einen ersten Eindruck der Anlagen erhalten, da wir dort entweder essen oder schnorcheln waren:

The Rarotongan
Dieses Hotel liegt nur wenige Kilometer südlich vom Castaway und ist ein älteres Hotel im polynesischen Stil. Es hat eine schöne Gartenanlage und einen großen Strand, das Schnorcheln ist dort einfach perfekt. Die Hotelzimmer, die man aber auf dem Weg von der Straße zum Strand sehen konnte, schienen recht klein und dicht gedrängt aneinander zu liegen. Es scheint ein Familienhotel zu sein.

Hier werden jeden Sonntag am frühen Nachmittag landestypische Tänze einer Kirchengemeinschaft dargeboten. Diese Aufführung ist kostenlos – im Gegensatz zu den diversen Island Nights in den Hotels. Wir haben sie zweimal besucht – einfach weil Tänze und Gesänge wunderschön waren.

The Edgewater Resort
Dieses Hotel haben wir zur „Island Night“ besucht. Auch das Edgewater Resort scheint ein älteres Hotel zu sein. Es ist eine sehr große Anlage mit sehr vielen Räumen, in unseren Augen allerdings nicht sehr charmant.

The Pacific Resort
Die Anlage ist sehr schön und etwas moderner, die Gärten sind großzügig gestaltet und laden zum Verweilen ein, ebenso der Strand mit einem wunderbaren Ausblick auf die vorgelagerten Motus. Die Küche ist ausgezeichnet, wir haben im Strandrestaurant zu Mittag gegessen.

Manuia Beach Boutique Hotel
Dieses Hotel gehört zu unseren Favoriten. Wir hatten keine Gelegenheit, uns Zimmer anzusehen, doch haben wir dreimal das Restaurant besucht. Aufgrund der Unwetter im vergangenen Jahr wurde diese Anlage komplett renoviert – ein wunderschönes Restaurant, direkt am Strand, ist so entstanden. Exzellente Küche und perfekter Service.

3. Restaurants

Tamarind House
Die ehemalige Plantage im Nordosten der Insel wurde zu einem Restaurant umgebaut und bietet erstklassige Küche. Wir haben dort zweimal zu Mittag gegessen und sowohl Service als auch Gerichte waren einfach perfekt.

Trader Jack´s
Das Restaurant in Avarua sieht von außen etwas rustikal aus und hat tagsüber eine eingeschränkte Mittagskarte. Täglich wechselnde Menükarten bieten abends eine recht umfangreiche Auswahl an Gerichten an. Wir haben dort mittags und abends gegessen. Service und Essen: perfekt.

Mama´s Café
This is where the locals go. Und deshalb aßen wir dort auch. Von außen eher ein Imbißbudentyp – innen aber eine riesige Auswahl an Köstlichkeiten – Frühstück – Lunch und Abendessen … Just do it !

The Café
Den perfekten Mocha Shake gibt es genau hier. Das Cafe liegt direkt neben dem InternetShop und gegenüber der T-Shirt Factory und Raro Records in Avarua. Hier kann man nicht nur ausgezeichneten Kaffee trinken und essen, sondern auch einen legendären Mocha Shake trinken!

The Blue Note Café
Lage: schräg gegenüber von Trader Jack´s. Ein Cafe, in dem man nicht nur ausgezeichnet essen kann, sondern auch den perfekten Fruit Smoothie bekommt. Die richtige Wahl für ein relaxtes Mittagessen.

Fish and Chips
Läßt man sich nicht von den Äußerlichkeiten dieser „Wellblechbude“ davon abhalten, hier einen Stop einzulegen, hat man die Gelegenheit, absolut leckere Fish and Chips zu essen, die lediglich noch von der Version in Mama´s Cafe übertroffen werden. Ansonsten sitzt man hier draußen mit direktem Blick auf das Treiben im Hafen.

The Hangar Café
Dieses kleine Café liegt etwas versteckt am Ortseingang von Avarua, noch vor dem Flughafen, wenn man aus Richtung Castaway´s kommt. Wenn man das Hinweisschild beachtet, biegt man auf einen kleinen Weg nach rechts ab in Richtung Runway (der Weg sieht nicht wirklich wie ein Weg aus) und findet dort dieses kleine Cafe mit Blick auf die Piste. Recht gemütlich mit ein paar kleinen Tischen und den besten „Toasted Sandwiches“!

ROB @ Manuia Beach Boutique Hotel
In diesem Restaurant waren wir dreimal (s. oben – Hotelbeschreibung), einfach weil alles perfekt war: vom Sonnenuntergang bis zum Cocktail nach dem Dinner!

The Spaghetti House
Dieses Restaurant gehört zum Edgewater Resort und liegt direkt an der Zufahrtstraße zum Hotel. Hier gibt es ausgezeichnetes Essen im italienischen Stil: Pizza, Pasta und vieles mehr.

Windjammer
Das Restaurant liegt zwischen Castaway´s und The Spaghetti House. Das Essen ist gut, das Preis-/Leistungsverhältnis aber nicht wirklich angemessen.

Island Night @ Edgewater
Wir haben diese Veranstaltung besucht und gleichzeitig ein Buffet-Dinner eingenommen. Die Show war nett und das Essen ordentlich, ein zweites Mal würde ich jedoch nicht mehr hingehen. Die Show, die ich oben im Rarotongan beschrieben habe, war um Längen besser, wenn man nicht unbedingt Mädels und Jungs in Baströckchen und Graslendenschurz sehen muss.

Beach BBQ mittwochs @ Castaway´s
Es gab kein vergleichbares BBQ auf der Insel. Die Location am Strand war klasse, die Auswahl und die Menge an Gerichten sehr groß und es herrschte eine tolle und lockere Atmosphäre. Zwei perfekte Abende incl. grandioser Sonnenuntergänge am Strand.

PawPaw Patch
Location: Im Südwesten der Insel. Durch eine Anzeige wurden wir auf dieses Restaurant aufmerksam. Man bot dort sonntags abends ein Beach BBQ an, dies machte uns neugierig. Es war für ca. 19 Uhr angesetzt, doch als wir sahen, wieviele Gäste auf einmal eintrafen (um vorherige Reservierung war gebeten worden) und wie klein das Angebot an Gerichten war, entschlossen wir uns, nach Rücksprache mit den Gastgebern, diese Location wieder zu verlassen. Man schien dort recht überfordert gewesen zu sein mit dem Ansturm der Leute. Alternativ fuhren wir zu Trader Jack´s und hatten dort noch einen relaxten Abend.

Oma´s Café
Dieses ist ein wohl recht neues Café in der Nähe des Pacific Resorts auf der rechten Seite in Richtung Süden. Man findet kein Hinweisschild. Es handelt sich um ein kleines Cafe direkt an der Straße. Gäste finden drinnen und draußen Platz. Die Küche ist klasse und es herrscht eine sehr freundliche und lässige Stimmung.

The Point @ Muri Beach Club Hotel
(s. auch Hotelbeschreibung) In diesem Restaurant MUSS man einfach einmal gegessen und auf die Lagune geschaut haben. Wir waren dort, um zu lunchen und haben dort leider nicht zu Abend gegessen. Doch muss dies ein schönes Erlebnis sein, denn ich kann mir vorstellen, dass die Beleuchtung abends traumhaft ist. Exzellente Küche! Perfektes und cooles Personal!

The Flame Tree
Mein absoluter Topfavorit für´s Dinner. Location: im Südosten der Insel. Man fährt schnell daran vorbei, wenn man das Schild, das relativ hoch am Baum angebracht ist, übersieht. Der Weg führt über eine kleine Schotterpiste Richtung Strand, doch vorher biegt man auf einen kleinen Parkplatz ein. Das Restaurant liegt inmitten eines wunderschönen Gartens. Wir trafen dort unmittelbar nach der Öffnung ein und hatten das Restaurant und die Aufmerksamkeit des Personals fast für uns alleine. Das Essen war hervorragend und außergewöhnlich gut. Preis-/Leistungsverhältnis: Perfekt.

Raviz (Indian Cuisine)
Dies ist das einzige Restaurant auf der Insel, das wir nicht weiterempfehlen möchten. Es liegt am Ortseingang von Avarua, direkt in der Nähe der Budget-Zentrale. Wir hatten uns für ein indisches Buffet angemeldet. Als wir eintrafen, dachten wir, wir würden nun in das Restaurant geführt, in dem die Tische fein gedeckt waren, doch man hatte im Vorraum, der den Charme einer Wartehallte hatte, das Buffet vorgesehen. Im Prospekt war von einer überragenden Vielfalt an indischen Gerichten die Rede, doch gab es lediglich zwei oder drei Fleisch-/Geflügelgerichte, die in einer Großküche hergestellt worden zu sein schienen (was natürlich sicherlich nicht der Fall war). Alles war recht lieblos präsentiert und das Essen schmeckte zwar, aber irgendwie nach ganz normaler Soße mit Fleisch und Reis. Das Personal schien auch etwas überfordert, man war allerdings sehr bemüht, freundlich zu sein.

4. Verkehrsmittel

Um die Insel zu erkunden bzw. von Punkt zu Punkt zu gelangen, haben wir in den ersten Tagen den Inselbus genutzt. Ich hatte schon befürchtet, dass wir uns dicht gedrängt in ein heißes Gefährt setzen müssten, doch dies war nicht der Fall. Alle Fenster waren offen und die anderen Fahrgäste ziemlich locker und nett. Die Busfahrer waren hilfsbereit und freundlich.
Sobald wir ein wenig den Überblick hatten, wo man was unternehmen kann, machten wir zuerst den Führerschein – sehr wichtig (!) – und liehen uns dann in der Zentrale von Budget einen Scooter für zwei Wochen. Dies ist wirklich eine geniale Art, die Insel zu erkunden. Ich würde jedem empfehlen, dies so schnell wie möglich nach Ankunft zu arrangieren.

Budget-Stationen gibt es u.a. in Avarua (Zentrale und eine kleinere Location), im Edgewater Resort und gegenüber des Rarotongan. Es gibt noch andere Vermieter, doch wir haben Budget vorgezogen, weil diese Firma uns bekannt war.

5. Einkaufsmöglichkeiten

Als wir den Urlaub buchten, legten wir Wert auf eine Unterkunft mit Kochgelegenheit, weil wir planten, hin und wieder selbst zu kochen. Doch vor Ort waren wir nicht wirklich von den Angeboten der kleinen und großen Supermärkte angetan. Sicherlich liegt es an der Auswahl, die wir aus Deutschland gewohnt sind. Nach einigen Tagen fanden wir den CITC SuperMarket in der Nähe des Flughafens. Dieser Supermarkt ist unserer Meinung nach der mit der besten Auswahl an Lebensmitteln. Sobald wir die ersten Erfahrungen mit den Restaurants auf der Insel gemacht hatten, war uns allerdings klar, dass die Küche in unserem Beach Bungalow kalt bleiben würde …
Wir haben uns noch kleinere Supermärkte angeschaut, auch Foodland (direkt in Avarua), doch gefiel uns der CITC Supermarket am besten.

Die Tankstelle in der Nähe des Flughafens hat 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche geöffnet, dort kann man – je nach Bedarf – auch diverse Lebensmittel und Getränke einkaufen.

6. Schnorcheln

Schnorcheln kann man eigentlich überall auf der Insel.
Teilweise waren wir am Castaway von so vielen Fischen umgeben, dass wir eigentlich nicht mehr irgendwo anders hätten schnorcheln gehen müssen. Dennoch haben wir natürlich auch viele andere Spots gefunden.

Hier die beiden besten:

Die von den Locals als besten Spot bezeichnete Schnorchelstelle liegt bei „Fruits of Rarotonga“ – im Südosten der Insel. Man kann dort direkt parken und ins Wasser gehen. Je nach Gezeitenwechsel ist die Sicht hier perfekt. Der Grund fällt etwas ab und man sieht auch größere Fische.

Für uns war die beste Schnorchellocation direkt am Strand des Rarotongan Hotels. Wir haben noch nie eine solche Vielzahl und Vielfalt von Fischen gesehen, die um uns herum schwammen. Es war einfach gigantisch.

 
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